Deutschland ist bei der Deutschen Telekom nur noch Teilgeschäft
Der Umsatz der Deutschen Telekom geht weiter nach oben. Ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt allerdings, dass das Wachstum entweder im Ausland stattfindet oder teuer erkauft ist. Das Geschäft in Deutschland ist längst nicht mehr der Kern des ehemaligen Staatskonzerns.
15,65 Milliarden Euro betrugen die Einnahmen des Unternehmens im dritten Quartal. Das sind 0,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Vor allem die Tochter T-Mobile USA trug wesentlich dazu bei, dass es hier weiter voranging. Denn diese gedeiht seit einiger Zeit prächtig und brachte es im Berichtszeitraum auf ein Plus von 8,7 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro bei den Einnahmen. Sie hat auch einen wesentlichen Anteil daran, dass die Telekom erstmals mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaftete.
Das Geschäft in Deutschland fällt hingegen vor allem dadurch auf, dass es mit hohen Kosten verbunden ist. Das betrifft auch die Investitionen in den Netzausbau. Aber auch andere Faktoren spielen hier eine Rolle. So haben beispielsweise die Marketing-Ausgaben im Zuge der Einführung der neuen Magenta-Tarife und der aktuellsten iPhone-Generation ordentlich ins Kontor geschlagen. Unter dem Strich blieb dem Konzern so noch ein Nettogewinn von 506 Millionen Euro, was 13,9 Prozent weniger ist als vor einem Jahr.
In Deutschland konnte die Telekom im vergangenen Jahresviertel immerhin 316.000 neue Mobilfunk-Verträge abschließen. Damit stieg die Zahl der geschalteten Anbindungen auf 39,6 Millionen. Abwärts geht es allerdings bei den Festnetzanschlüssen. Hier hat die Telekom ein Minus um 193.000 auf 20,8 Millionen verbucht. Für das Unternehmen liegt das Problem dabei vor allem darin, dass im Zuge dessen auch 21.000 Breitband-Kunden wegliefen. 12,3 Millionen Anschlüsse betreibt der Netzbetreiber jetzt noch selbst. Infografik: Deutsche Telekom: Magenta Zuhause
Im Telekom-Management sieht man die Entwicklung grundsätzlich positiv. "Ob in den USA, in Europa oder auf unserem Heimatmarkt in Deutschland: Das war ein sehr erfolgreiches Quartal für uns", so Telekom-Chef Tim Höttges. "Die Herausforderungen sind lokal verschieden, aber wir machen überall klare Fortschritte." An den Zielen für das gesamte Geschäftsjahr werde man festhalten.
Das Geschäft in Deutschland fällt hingegen vor allem dadurch auf, dass es mit hohen Kosten verbunden ist. Das betrifft auch die Investitionen in den Netzausbau. Aber auch andere Faktoren spielen hier eine Rolle. So haben beispielsweise die Marketing-Ausgaben im Zuge der Einführung der neuen Magenta-Tarife und der aktuellsten iPhone-Generation ordentlich ins Kontor geschlagen. Unter dem Strich blieb dem Konzern so noch ein Nettogewinn von 506 Millionen Euro, was 13,9 Prozent weniger ist als vor einem Jahr.
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