Microsofts Azure-Services werden teils signifikant billiger
Der Software-Konzern Microsoft bietet verschiedene Dienste seines Cloud-Angebotes Azure nun zu günstigeren Preisen an. Diese werden ab sofort für alle Kunden gültig sein, teilte das Unternehmen mit. Auslöser waren vorangegangene Preisanpassungen beim Konkurrenten Amazon.
In Beziehung zu diesem hatte Microsoft schon vor einiger Zeit klar gemacht, dass man bei den Kosten für Computing, Speicher und Bandbreite bei Azure nie teurer davonkommen soll, als bei den Amazon Web Services (AWS). Bei der Bekanntgabe der nun erfolgten Maßnahme machte man daher auch keinen Hehl daraus, dass die Anpassung eine Reaktion auf den Wettbewerber sei.
Die Preissenkungen betreffen nicht alle, aber doch eine größere Bandbreite von Diensten, die Microsoft über die Azure-Cloud zur Verfügung stellt. Einige Services werden dabei deutlich billiger. Für die Nutzung von "ExpressRoute Network Service Providers (1 Gbps)" zahlt man nun beispielsweise statt 12.000 Dollar nur noch 8.700 Dollar im Monat. In der Standard-Version werden die BizTalk Services außerdem mit 2,93 Dollar pro Stunde abgerechnet, bisher waren es 4,03 Dollar pro Stunde.
Deutlich günstiger kommt nun auch davon, wer seine Mediendaten in Microsofts Cloud encoden lässt. Für die ersten fünf Terabyte Rohmaterial berechnet Microsoft nun nur noch 1,39 statt 1,99 Dollar pro Stunde Rechenzeit. Die Kosten für die Speicherung von Backups in Microsofts Datenzentren sinken von 28 auf 20 Cent pro Gigabyte und Monat. Eine vollständige Liste aller günstiger gewordenen Azure-Dienste findet man in einer Übersicht bei Microsoft.
Wer Dienste nutzt oder verwenden möchte, die dort nicht aufgeführt sind, kann durchaus hoffen, dass auch bei diesen in absehbarer Zeit geringere Kosten anfallen. Denn der Konkurrenzkampf unter den Cloud-Dienstleistern ist gerade erst wieder ein gutes Stück weit aufgeflammt, so dass sich die Preisspirale in der nächsten Zeit durchaus mit einiger Geschwindigkeit drehen wird.
Die Preissenkungen betreffen nicht alle, aber doch eine größere Bandbreite von Diensten, die Microsoft über die Azure-Cloud zur Verfügung stellt. Einige Services werden dabei deutlich billiger. Für die Nutzung von "ExpressRoute Network Service Providers (1 Gbps)" zahlt man nun beispielsweise statt 12.000 Dollar nur noch 8.700 Dollar im Monat. In der Standard-Version werden die BizTalk Services außerdem mit 2,93 Dollar pro Stunde abgerechnet, bisher waren es 4,03 Dollar pro Stunde.
Deutlich günstiger kommt nun auch davon, wer seine Mediendaten in Microsofts Cloud encoden lässt. Für die ersten fünf Terabyte Rohmaterial berechnet Microsoft nun nur noch 1,39 statt 1,99 Dollar pro Stunde Rechenzeit. Die Kosten für die Speicherung von Backups in Microsofts Datenzentren sinken von 28 auf 20 Cent pro Gigabyte und Monat. Eine vollständige Liste aller günstiger gewordenen Azure-Dienste findet man in einer Übersicht bei Microsoft.
Wer Dienste nutzt oder verwenden möchte, die dort nicht aufgeführt sind, kann durchaus hoffen, dass auch bei diesen in absehbarer Zeit geringere Kosten anfallen. Denn der Konkurrenzkampf unter den Cloud-Dienstleistern ist gerade erst wieder ein gutes Stück weit aufgeflammt, so dass sich die Preisspirale in der nächsten Zeit durchaus mit einiger Geschwindigkeit drehen wird.
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