Blackberry: Volkswagen übernimmt deutsches Entwicklungszentrum
Auf dem Smartphone-Markt spielt Blackberry schon lange keine große Rolle mehr. Trotzdem betreibt der Kommunikations-Konzern hierzulande ein eigenes Forschungszentrum in Bochum. Das wird jetzt aber von Volkswagen übernommen.
VW will mit Blackberry-Know-how zukünftige Modelle besser vernetzen
Der deutsche Autobauer Volkswagen will die europäische Forschungsabteilung von Blackberry mit Sitz in Bochum inklusive der gesamten Belegschaft übernehmen. Das so erworbene Know-how wird dazu beitragen, die zukünftigen Modelle des Konzerns noch besser mit der Umwelt zu vernetzen und soll in der ebenfalls erst vor Kurzem gegründeten Volkswagen Infotainment GmbH aufgehen.
Wie VW in seiner offiziellen Pressemitteilung zum Erwerb des europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums von Blackberry in Bochum schreibt, werden neue Strategien und Innovationen nötig, um "die Vernetzung von Menschen und Automobilen mit der Infrastruktur weiter zu optimieren".
Schaut man etwas weiter in die Zukunft, soll die sogenannte Car-to-Car-Communication, bei der PKWs untereinander ein Netzwerk bilden, immer weiter an Bedeutung gewinnen. So könnten beispielsweise auf Autobahnen vorausfahrende Fahrzeuge die Autos hinter sich ganz automatisch und direkt vor Gefahren warnen.
Bei all diesen vermeintlich praktischen Visionen muss der Fahrer aber immer eines hinnehmen: dass reichhaltige Informationen über sein Fahrverhalten gesammelt werden. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie VW das Blackberry-Know-how in seine Autos integriert.
Neue Wege mit mehr Verbindungen
Der ehemals vor allem bei Geschäftsleuten beliebte Kommunikations-Konzern Blackberry kommt schon seit Langem nicht mehr aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Jetzt gibt es für rund 200 deutsche Forschungsmitarbeiter zumindest im Bezug auf ihren Arbeitsplatz aber gute Nachrichten.
VW will mit Blackberry-Know-how zukünftige Modelle besser vernetzen
Der deutsche Autobauer Volkswagen will die europäische Forschungsabteilung von Blackberry mit Sitz in Bochum inklusive der gesamten Belegschaft übernehmen. Das so erworbene Know-how wird dazu beitragen, die zukünftigen Modelle des Konzerns noch besser mit der Umwelt zu vernetzen und soll in der ebenfalls erst vor Kurzem gegründeten Volkswagen Infotainment GmbH aufgehen.
Fit für die Zukunft auf der Straße
Schon heute sind moderne Fahrzeuge mit vielen Verbindungsmöglichkeiten ausgerüstet, die es beispielsweise möglich machen, Smartphones mit dem Bordsystem zu verbinden, oder per Funkschlüssel die Türen zu öffnen. In Zukunft werden PKWs aber noch über wesentlich mehr Schnittstellen verfügen müssen, wenn die Visionen der Autobauer wahr werden sollen.Wie VW in seiner offiziellen Pressemitteilung zum Erwerb des europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums von Blackberry in Bochum schreibt, werden neue Strategien und Innovationen nötig, um "die Vernetzung von Menschen und Automobilen mit der Infrastruktur weiter zu optimieren".
Zukunftsvisionen auf Rädern
Geht es nach den VW-Ingenieuren, werden Volkswagen-Fahrzeuge auch dank dem Blackberry-Wissensschatz schon in naher Zukunft viel intensiver mit ihrer Umgebung in Kontakt treten können. Bei der sogenannten "Car-to-X-Communication" sollen sich unsere Autos dabei mit Tankstellen, Einkaufszentren, Parkplätzen und anderen Teilen der Verkehrsinfrastruktur austauschen.Schaut man etwas weiter in die Zukunft, soll die sogenannte Car-to-Car-Communication, bei der PKWs untereinander ein Netzwerk bilden, immer weiter an Bedeutung gewinnen. So könnten beispielsweise auf Autobahnen vorausfahrende Fahrzeuge die Autos hinter sich ganz automatisch und direkt vor Gefahren warnen.
Bei all diesen vermeintlich praktischen Visionen muss der Fahrer aber immer eines hinnehmen: dass reichhaltige Informationen über sein Fahrverhalten gesammelt werden. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie VW das Blackberry-Know-how in seine Autos integriert.
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