DynDNS schaltet seinen kostenlosen Service ab
Der einst sehr beliebte Dienst DynDNS wird sich in die abgeschottete Welt der bezahlten Dienstleistungen zurückziehen. Die Möglichkeit der kostenlosen Nutzung wird in einem Monat abgeschaltet.
Rund 15 Jahre gibt es den Dienst bereits. Insbesondere zahlreiche private Nutzer, die nicht über einen Anschluss mit fester IP-Adresse verfügten, nutzten den Service, der auch Anbindungen mit dynamischer IP über eine feste Adresse ansprechbar machte. Immerhin konnte man so von überall auf seinen heimischen Rechner zugreifen, um Daten abzuholen, Fernwartungen durchzuführen oder auch Webcams mit einer offen zugänglichen Anlaufstelle zu versehen.
Wie das Unternehmen ausführte, wolle man so den einen oder anderen Nutzer bewegen, doch etwas Geld für die Nutzung zu investieren. Die Einnahmen wolle man dann nutzen, um die Angebote in verschiedener Hinsicht für alle Kunden verbessern zu können. Um den Umstieg nicht allzu schwer zu machen, wird der Preis für den Dienst, der nun "Remote Access" heißt, auf 25 Dollar im Jahr reduziert.
Für Anwender, die sich dies nicht leisten können oder wollen, stehen weiterhin verschiedene Alternativen zur Verfügung. Während DynDNS allerdings bereits in der Firmware verschiedener Router vorinstalliert ist und so stets zur Verfügung steht, müssen diese dann wohl auf einem Rechner im lokalen Netz betrieben werden, der ständig online ist. Möglicherweise reagieren aber auch einige Router-Hersteller rechtzeitig und bieten mit einem Firmware-Update auch den Umstieg auf eine Alternative an.
Ab dem 7. Mai ist Schluss
In vielen Fällen ist dies inzwischen überflüssig geworden, weil sich entsprechende Möglichkeiten auch über die inzwischen allgegenwärtigen Cloud-Infrastrukturen ergeben. Wer allerdings weiterhin auf den Service nicht verzichten möchte, muss nun bald zahlen. Nur noch bis zum 7. Mai leistet die hinter dem Dienst stehende Firma Dyn auch Arbeit für Gratis-Nutzer.Wie das Unternehmen ausführte, wolle man so den einen oder anderen Nutzer bewegen, doch etwas Geld für die Nutzung zu investieren. Die Einnahmen wolle man dann nutzen, um die Angebote in verschiedener Hinsicht für alle Kunden verbessern zu können. Um den Umstieg nicht allzu schwer zu machen, wird der Preis für den Dienst, der nun "Remote Access" heißt, auf 25 Dollar im Jahr reduziert.
Für Anwender, die sich dies nicht leisten können oder wollen, stehen weiterhin verschiedene Alternativen zur Verfügung. Während DynDNS allerdings bereits in der Firmware verschiedener Router vorinstalliert ist und so stets zur Verfügung steht, müssen diese dann wohl auf einem Rechner im lokalen Netz betrieben werden, der ständig online ist. Möglicherweise reagieren aber auch einige Router-Hersteller rechtzeitig und bieten mit einem Firmware-Update auch den Umstieg auf eine Alternative an.
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Christian Kahle
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