Facebook baut Datenzentren jetzt wie IKEA-Regale
Das Social Network Facebook baut in Schweden ein neues Datenzentrum und hat sich für die Konstruktion einen prominenten Vertreter des Landes zum Vorbild genommen: Den Möbel-Konzern IKEA.
Die Anlage dient als Pilotprojekt für eine neu entwickelte Form modularer Datenzentren, die aus vorgefertigten und effizient verpackten Bauteilen bestehen und einen schnellen, kostengünstigen Aufbau am eigentlichen Standort erlauben sollen. Entwickelt wurde das Konzept während eines Hack-Treffens im Oktober 2012, an dem Vertreter des Infrastruktur-Teams von Facebook und Experten für Leichtbauweise zusammenkamen.
"Bei unseren bisherigen Datenzentrum-Designs setzten wir auf eine Dach-Struktur mit hoher Kapazität, die das Gewicht der Systeme für die Energieversorgung und die Kühlung tragen konnte. Diese Art von Konstruktion erforderte aber viel Arbeit vor Ort. Stattdessen wollten wir nun ein Konzept, bei der die Wand-Elemente des Datenzentrums aus Standard-Modulen bestehen, die leicht transportiert werden können - wie IKEA es macht, wenn sie alle Komponenten eines Bücherregals in eine flache Box verpacken", erklärte Marco Magarelli, der für den Entwurf der Datenzentren zuständig ist.
Den Kern der neuen Konstruktion bilden weiterhin Dach-Elemente, in die die gesamte Technik bis hin zur Beleuchtung bereits integriert ist. Diese müssen sehr stabil sein, da sie nur auf einigen Pfeilern und nicht auf tragenden Wänden ruhen. Vor Ort werden die einzelnen Dach-Panels nur noch auf ihre Stützen gesetzt und eine Seitenwand um alles gezogen. Ab diesem Zeitpunkt können die Racks mit den Servern in die neu entstandene Halle einziehen und müssen nur noch an die vorhandenen Anschlüsse gesteckt werden.
Die komplett vorgefertigten Teile können auf normalen LKWs transportiert werden, wie es auch beim Konzept des Container-Datenzentrums schon der Fall ist. Im Gegensatz zu diesem werde laut Magarelli aber nicht noch eine Menge Luft durch die Gegend gefahren. Stattdessen lassen sich die einzelnen Elemente sehr kompakt verpacken. Facebook will die Bauteile in Serie fertigen lassen, um jederzeit schnell an günstigen Punkten neue Datenzentren errichten zu können - fast so, als würde man bei Bedarf eben schnell ein IKEA-Regal mit viel Fassungsvermögen zu Hause aus einer kleinen Kiste hervorholen.
"Bei unseren bisherigen Datenzentrum-Designs setzten wir auf eine Dach-Struktur mit hoher Kapazität, die das Gewicht der Systeme für die Energieversorgung und die Kühlung tragen konnte. Diese Art von Konstruktion erforderte aber viel Arbeit vor Ort. Stattdessen wollten wir nun ein Konzept, bei der die Wand-Elemente des Datenzentrums aus Standard-Modulen bestehen, die leicht transportiert werden können - wie IKEA es macht, wenn sie alle Komponenten eines Bücherregals in eine flache Box verpacken", erklärte Marco Magarelli, der für den Entwurf der Datenzentren zuständig ist.
Den Kern der neuen Konstruktion bilden weiterhin Dach-Elemente, in die die gesamte Technik bis hin zur Beleuchtung bereits integriert ist. Diese müssen sehr stabil sein, da sie nur auf einigen Pfeilern und nicht auf tragenden Wänden ruhen. Vor Ort werden die einzelnen Dach-Panels nur noch auf ihre Stützen gesetzt und eine Seitenwand um alles gezogen. Ab diesem Zeitpunkt können die Racks mit den Servern in die neu entstandene Halle einziehen und müssen nur noch an die vorhandenen Anschlüsse gesteckt werden.
Die komplett vorgefertigten Teile können auf normalen LKWs transportiert werden, wie es auch beim Konzept des Container-Datenzentrums schon der Fall ist. Im Gegensatz zu diesem werde laut Magarelli aber nicht noch eine Menge Luft durch die Gegend gefahren. Stattdessen lassen sich die einzelnen Elemente sehr kompakt verpacken. Facebook will die Bauteile in Serie fertigen lassen, um jederzeit schnell an günstigen Punkten neue Datenzentren errichten zu können - fast so, als würde man bei Bedarf eben schnell ein IKEA-Regal mit viel Fassungsvermögen zu Hause aus einer kleinen Kiste hervorholen.
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Christian Kahle
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