E-Plus bietet bald harte Krypto für Telefonate an
Der niederländische Telekommunikations-Konzern KPN, die Mutter von E-Plus, hat mit einer Kooperation mit Silent Circle auf den aktuellen Überwachungsskandal reagiert und will seinen Kunden besseren Schutz bieten.
Bei Silent Circle handelt es sich um ein Projekt, hinter dem unter anderem Phil Zimmermann, der Entwickler der bekannten Kryptographie-Software PGP, steht. Die Firma entwickelt Software für Smartphones, die Telefonate und andere Kommunikations-Verbindungen mit einer starken Verschlüsselung vor unbefugten Lauschern schützen soll.
KPN ist nun der erste große Telekommunikations-Anbieter, der eine Kooperation mit dem Unternehmen eingeht. Dieser will nun die Krypto-Produkte von Silent Circle seinen Kunden in den Niederlanden, Belgien und Deutschland anbieten.
Ab Juni sollen die Kunden von Base/E-Plus die Anwendungen Silent Phone und Silent Text herunterladen können. Diese stehen für iPhones und Android-Smartphones zur Verfügung. Sie ermöglichen es den Nutzern, miteinander zu telefonieren und Textnachrichten zu verschicken, die mit anerkannten und bewährten Verschlüsselungs-Verfahren nach dem Ende-zu-Ende-Prinzip kodiert sind.
Im Zuge der Zusammenarbeit wird KPN aber nicht nur die Software verbreiten, sondern voraussichtlich auch Silent Circle-Server im eigenen Netz in den Niederlanden aufbauen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Kommunikation der Endgeräte zum Schlüssel-Austausch die Infrastruktur nicht verlässt.
KPN-Sprecher Maurice Piek erklärte, dass die Zusammenarbeit natürlich eine Reaktion auf die Veröffentlichungen über die Arbeit der Geheimdienste darstellt, die auf den bei der NSA mitgenommenen Dokumenten von Edward Snowden beruhen. Man wolle so dazu beitragen, die Privatsphäre der Mobilfunkkunden zu sichern.
In erster Linie, so Piek, richtet sich das Angebot natürlich an Geschäftskunden, die sich vor Wirtschaftsspionage schützen wollen. Aber auch private Nutzer könnten natürlich auf das Angebot zurückgreifen. Die Preisgestaltung soll sich nicht von einer direkten Silent Circle-Lizenz unterscheiden. Das US-Unternehmen verlangt derzeit 9,95 Dollar im Monat oder 99,95 Dollar im Jahr.
KPN ist nun der erste große Telekommunikations-Anbieter, der eine Kooperation mit dem Unternehmen eingeht. Dieser will nun die Krypto-Produkte von Silent Circle seinen Kunden in den Niederlanden, Belgien und Deutschland anbieten.
Ab Juni sollen die Kunden von Base/E-Plus die Anwendungen Silent Phone und Silent Text herunterladen können. Diese stehen für iPhones und Android-Smartphones zur Verfügung. Sie ermöglichen es den Nutzern, miteinander zu telefonieren und Textnachrichten zu verschicken, die mit anerkannten und bewährten Verschlüsselungs-Verfahren nach dem Ende-zu-Ende-Prinzip kodiert sind.
Im Zuge der Zusammenarbeit wird KPN aber nicht nur die Software verbreiten, sondern voraussichtlich auch Silent Circle-Server im eigenen Netz in den Niederlanden aufbauen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Kommunikation der Endgeräte zum Schlüssel-Austausch die Infrastruktur nicht verlässt.
KPN-Sprecher Maurice Piek erklärte, dass die Zusammenarbeit natürlich eine Reaktion auf die Veröffentlichungen über die Arbeit der Geheimdienste darstellt, die auf den bei der NSA mitgenommenen Dokumenten von Edward Snowden beruhen. Man wolle so dazu beitragen, die Privatsphäre der Mobilfunkkunden zu sichern.
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