Diese Festplatten stehen Härtetest am besten durch
BackBlaze, ein Cloud-Betreiber, hat seine Fehler-Statistiken für Festplatten noch weiter ins Detail heruntergebrochen. Vor allem Hitachi erhielt dabei sehr gute Bewertungen.
Das Unternehmen hatte bereits vor einiger Zeit einige Statistiken veröffentlicht und angemerkt, dass die meisten Festplatten, die eigentlich für Privatkunden angeboten werden, auch die Härtetests bei einem Cloud-Betreiber relativ problemlos überstehen. Obwohl die Belastung in einem solchen Anwendungsbereich viel höher ist, fielen die Ausfälle relativ gering aus.
Aufgrund des vielfach geäußerten Wunsches von Nutzern hat das Unternehmen nun weitere Details seiner Statistiken veröffentlicht. Dabei zeigte sich, dass die Verbraucher bei Festplatten von Hitachi Global Storage Technologies (HGST), das inzwischen vom größeren Konkurrenten Western Digital übernommen wurde, die beste Qualität mitbringen. "Wenn der Preis stimmt, würden wir nichts anderes kaufen, als Hitachi-Laufwerke. Sie sind grundsolide und haben eine bemerkenswert niedrige Ausfall-Rate", erklärte Brian Beach von BackBlaze.
Nach einem Betrieb über einen Zeitraum von 36 Monaten waren immerhin 96,9 Prozent der eingesetzten Hitachi-Festplatten noch immer im Einsatz. Der neue Mutterkonzern Western Digital brachte es hier auf einen Wert von 94,8 Prozent. Seagate lag hingegen mit 73,5 Prozent deutlich zurück, was allerdings nicht grundsätzlich bedeutet, dass hier alle Modelle schlechter wären.
Aktuell arbeite man beispielsweise daran, die Speichersysteme auf 4-Terabyte-Medien umzustellen. Hier sei die Seagate Desktop HDD.15 (ST4000DM000) der klare Favorit. Ein Grund für die teilweise recht hohen Ausfallraten bei Seagate liegt in anderen Modellen begründet. So stellte sich die Barracuda 7200 (ST31500341AS) zumindest in der Cloud-Umgebung als nicht besonders verlässlich heraus. Weitere Probleme hatte man mit der Seagate Barracuda Green (ST1500DL003), die man als Garantie-Ersatz für ausgefallene ältere Festplatten erhielt. Offenbar waren diese aber bei der Lieferung nicht mehr neu, sondern aufgearbeitete Rückläufer. Die nicht mehr taufrischen Geräte hielten dann den hohen Belastungen auch nicht stand.
Als weiteren Favoriten benannte Beach die Western Digital 3TB Red (WD30EFRX), die in einigen älteren Storage-Systemen für Ersatz sorgen soll. Grundsätzlich ablehnend steht man bei der Firma hingegen den Western Digital 3TB Green- und Seagate 2TB LP-Produkten gegenüber. Diese sind auf eine maximale Energieeffizienz getrimmt, wodurch sie aber wohl anfälliger für die Belastungen in den großen Storage-Systemen eines Cloud-Anbieters wurden. In anderen Anwendungsbereichen können diese aber vielleicht durchaus andere Erfahrungen bieten. Eine detaillierte Übersicht der in den letzten Jahren eingesetzten Festplatten gibt Beach auf dem Firmenblog von BackBlaze.
Aufgrund des vielfach geäußerten Wunsches von Nutzern hat das Unternehmen nun weitere Details seiner Statistiken veröffentlicht. Dabei zeigte sich, dass die Verbraucher bei Festplatten von Hitachi Global Storage Technologies (HGST), das inzwischen vom größeren Konkurrenten Western Digital übernommen wurde, die beste Qualität mitbringen. "Wenn der Preis stimmt, würden wir nichts anderes kaufen, als Hitachi-Laufwerke. Sie sind grundsolide und haben eine bemerkenswert niedrige Ausfall-Rate", erklärte Brian Beach von BackBlaze.
Nach einem Betrieb über einen Zeitraum von 36 Monaten waren immerhin 96,9 Prozent der eingesetzten Hitachi-Festplatten noch immer im Einsatz. Der neue Mutterkonzern Western Digital brachte es hier auf einen Wert von 94,8 Prozent. Seagate lag hingegen mit 73,5 Prozent deutlich zurück, was allerdings nicht grundsätzlich bedeutet, dass hier alle Modelle schlechter wären.
Aktuell arbeite man beispielsweise daran, die Speichersysteme auf 4-Terabyte-Medien umzustellen. Hier sei die Seagate Desktop HDD.15 (ST4000DM000) der klare Favorit. Ein Grund für die teilweise recht hohen Ausfallraten bei Seagate liegt in anderen Modellen begründet. So stellte sich die Barracuda 7200 (ST31500341AS) zumindest in der Cloud-Umgebung als nicht besonders verlässlich heraus. Weitere Probleme hatte man mit der Seagate Barracuda Green (ST1500DL003), die man als Garantie-Ersatz für ausgefallene ältere Festplatten erhielt. Offenbar waren diese aber bei der Lieferung nicht mehr neu, sondern aufgearbeitete Rückläufer. Die nicht mehr taufrischen Geräte hielten dann den hohen Belastungen auch nicht stand.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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