Diese Festplatten stehen Härtetest am besten durch

BackBlaze, ein Cloud-Betreiber, hat seine Fehler-Statistiken für Festplatten noch weiter ins Detail heruntergebrochen. Vor allem Hitachi erhielt dabei sehr gute Bewertungen. mehr... Festplatte, Hdd, Seagate Bildquelle: Seagate Festplatte, Hdd, Seagate Festplatte, Hdd, Seagate Seagate

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Hitachi? Mag sein dass die im Prosumer Bereich top sind, im Consumer Bereich gibt es nichts zuverlässigeres als WesternDigital.
 
@crusher²: Also WD kommt mir nicht mehr ins Haus, mir sind noch nie so viele Festplatten zu Grunde gegangen wie von WD. Selbst Hitachi lief bei mir zuverlässiger.
 
@BrakerB: Ich hatte bisher eher Probleme mit Seagate.
 
@Knerd: Hatte ich nur eine bisher. Samsung funktionierte bei mir immer zuverlässig. Jetzt habe ich fast nur ausschließlich Adata SSDs
 
@BrakerB: Samsungs FP-Sparte gehört mittlerweile Seagate
 
@BrakerB: Meine Erfahrungen dahingehend sind wieder komplett konträr. Die Einzige Herstellerfirma die es schaffte dass alle Festplatten (4 verschiedene) in meinem System abrauchten war Samsung - nie wieder irgend ein Storage Produkt von Samsung in meinem System. Seagate hatte ich auch schon einen Ausfall, nur WD war bisher Problemlos. Aber ich muss erwähnen, dass ich nur RE und Velociraptorlaufwerke nutze. Über green und blue kann ich auch nichts sagen
 
@Knerd: Ich hatte mir eine 1,5 TB Platte von Seagate gekauft, weil sie im Preis die günstigsten waren. Die Festplatte ist direkt zum Händler zurückgewandert und wurde ausgetauscht, weil sie miserable Transferraten hatte. Nach dem Austausch ging es dann etwas besser (inzwischen sogar relativ flott). Leider inkrementierte schon innerhalb des ersten Jahres der Pending Sectors-Wert, der selbst bei meiner 5 Jahre älteren Samsung noch nicht angeschlagen hatte. Bald darauf ein totaler Wipe. Leider hatte ich die Platte dann aus Angst vor mehr Schäden über die Gewährleistung hinaus einfach liegen gelassen, so dass ich sie nicht mehr umtauschen konnte. Das Anlaufgeräusch dieser HDD ist trotzdem nach wie vor grausam und es läuft mir jedes Mal kalt den Rücken herunter, wenn es über die Samsung HDDs in meinem kleinen Server hinaussticht und einfach komisch klingt.
 
@Knerd: Seagate hat bei mir noch nie Probleme gemacht
 
@BrakerB: Diese Erfahrung hab ich auch gemacht. WD ist schlecht und Seagate eine Katastrophe. Ich hatte gute Erfahrungen mit Samsung HDDs gemacht. Laufen und Laufen ohne zicken zu machen. Schade das es diese nicht mehr gibt.
 
@BrakerB: ich hatte die letzten jahre nur WD platten, und von meinen aktuell 12 stück die im haushalt verteilt sind, laufen alle noch super, laut smart werten auch zuverlässig . ausfälle keine.
 
@BrakerB: Ich hab hier nur gute Erfahrungen mit WD-Platten (Black Caviar, Black Scorpio). Dagegen sind mir die Samsungplatten allesamt gestorben.
 
@Sturmovik82: Da möchte ich meinen Senf auch mal dazugeben: die letzten Platten die mir weggestorben sind, waren eine 15GB Quantum Fireball und eine 80GB Maxtor irgendwas derer ich 2 in einem IDE-RAID laufen hatte :)
 
@starship: Oje, da werden Erinnerungen wach. Die eine Fireball die ich mal hatte starb beim Festplattenweitwurf weil das Teil einfach nur übel laut war. :D
 
@Sturmovik82: Yep, die Fireball waren ganz schöne Sägen. Die Maxtor ist vermutlich an Überhitzung verreckt, die waren beide immer recht heiß trotz daß sie im Luftstrom verbaut wuden.
 
@crusher²: Stimm ich dir zu, da auch vond er Ausfallrate kein roßer Unterschied (96,9% gegen 94,8% eben). Was man aus dem Artikel lernt ist wohl eher: keine Seagates ^^
 
@crusher²: @all ihr habt das wissen von wenn es gut kommt 30 HHD´s, daraus kann man absolut keine Schlüsse ziehen was irgendeine Ausfallsicherheit angeht. Das hängt meist schwer vom Modell ab und vom Einsatzgebiet. Das könnt ihr gar nicht beurteilen !
 
@CvH: Ich arbeitete 1 Jahr bei einem Computer Reparatur Dienst. Die defekten Platten waren fast immer WD oder Seagate, ab und zu Hitachi.
 
@BrakerB: da hoffe ich das die alle auch gleichmäßig oft verkauft wurde !
 
@CvH: Nein wir verkauften nur Samsung Platten
 
@all: Bei allem Verständnis. Aber wenn Leute hier ihre Erfahrung über ein Produkt mitteilen und andere wieder andere Erfahrungen, wie kann man da mit Minus oder Plus was bewerten. Persönliche Erfahrung ist persönliche Erfahrung und entzieht sich einer Bewertung durch andere. Denkt doch mal etwas nach, Leute!
 
@crusher²: Bei Festplatten ist es wie überall: wer billig kauft, bekommt billig hergestellt. Da wird um jeden Cent gefeilscht bei der materialdicke, Befüllung mit Edelgas oder Bearbeitung der Teile. Was Hitachi angeht... deren 2,5"-HDDs haben seit vielen Jahren den Ruf recht hochwertig zu sein, die 3,5"-Sparte allerdings wurde vor einigen Jahren von IBM zugekauft. Kurz vor der Übernahme der Hitachi Storage Gruppe wurde aber eine Serie an Laufwerken rausgebracht in die möglicherweise Hitachipatente miteingeflossen sind. Auf jeden Fall haben sie super Messwerte geliefert und zumindest aus Erfahrungswerten her liefen sie sehr solide. P.S.: In unseren Business-Notebooks sind häufiger HDDs von Toshiba. Das sind häufig nicht die schnellsten, aber sie können die Belastungen im Arbeitsalltag scheinbar besser verkraften als ihre Konkurrenten. Jetzt mal rein anekdotisch: wenn ich die letzten zwanzig Jahre Revue passieren lasse habe ich den Eindruck dass japanische Ingenieure öfter als ihre koreanischen oder amerikanischen Kollegen die Ansicht vertreten "so einen Scheiss" noch nicht auf den Markt zu werfen nur weil es das controlling gern hätte. Mag sein dass es eine romantische Vorstellung von mir ist, aber die hemmschwelle sich mit Flickschusterei den Ruf zu versauen scheint bei großen amerikanischen und koreanischen Firmen niedriger zu liegen. Das basiert nicht nur auf meinen persönlichen Erfahrungen sondern auch auf Marktbeobachtungen. Dass die japanische Elektroindustrie so leidet liegt ja entweder an für uns kurios anmutenden Managemententscheidungen (grad Sony hat hinsichtlich DRM und geschlossenen Systemen wie Memorystick, MD etc viel Lehrgeld zahlen müssen) und daran dass sie eben nicht den Markt der Billigstprodukte bedient haben wie ihre koreanischen Vettern.
 
@crusher²: ich habe eine WD caviar blue als systemplatte und eine WD caviar green als externe datenplatte. die caviar blue läuft nun schon mehrere jahre fehlerfrei *klopf auf holz* mir kommt nix anderes, als ne western digital platte ins haus, dachte ich mir bis eben, aber wenn hitachi platten wirklich so gut sind, werd ich mir die mal angucken, vor allem das preis-leistungsverhältnis.
 
@crusher²: WD Platten der Raptor Serie sind bei mir seit beginn dieser Produkt Linie im Einsatz und das 24/7 und derzeit musste ich nur zwei 36gb Raptoren wegen defekt austauschen. Quasi SCSI HHDs like und da das Service von WD unproblematisch ist ... werden nur noch Raptor HDDs für Server gekauft und RED für Storage Geschichten. Ausfallsrate ist verdammt niedrig.
 
Ich bleib bei WesternDigital :) habe bisher kein Problem gehabt. ausser das seit letztes WE eine platte (zum glueck nur 500gb) kaputt ist.. Aber was solls! Dafuer sind die anderen 4 einwandfrei xD
 
In meiner nun 18-jährigen Erfahrung mit eigenem Computer muss ich sagen, dass ich bisher noch NIE einen Ausfall irgendeiner Festplatte zu verzeichnen hatte. Gut, ich bin natürlich kein Cloud-Anbieter und genau so wenig schiebe ich tagtäglich große Datenmengen hin und her. Aber trotzdem: Eine Festplatte ist bei mir noch nie ausgefallen oder teilweise beschädigt gewesen. Welche Festplatte in meinem ersten Computer verbaut war weiß ich leider nicht mehr. Ansonsten hatte ich bis heute 1x eine IBM-Platte drin und sonst hauptsächlich Seagate oder Western Digital. Im aktuellen Rechner ist eine Samsung SSD verbaut + zusätzlich zwei Seagates als Datengrab.
 
@RebelSoldier: Dir ist in der Zeit noch nie ne Platte abgeraucht?! Bei deinem Glück solltest du unbedingt Lotto spielen. Ich bin jetzt seit '91 dabei und hab irgendwo bei Platte #15 oder so aufgehört zu zählen... und das ist schon etliche Jahre her. Edith: Übrigens ist bisher noch ausnahmslos jede meiner Seagates über den Jordan gegangen. Wenigstens auf das konnte ich mich verlassen.
 
@Johnny Cache: So macht jeder unterschiedliche Erfahrungen. Ich hab auch - entgegen dem allgemeinen Ruf im Internet - bisher noch nie ein Problem mit der Telekom gehabt. Sei es Rechnung, sei es Zuverlässigkeit. Und Gewinnspiele sind nicht nun nicht wirklich meins. Ich hab bei Gewinnspielen in meinem Leben bisher 2x was gewonnen. Einmal war es ein Bleistift-Set mit Anspitzer und einmal ein Feuerzeug. Mal von Kleinstgewinnen bei mitgebrachten Rubbellosen abgesehen... ;-D
 
@Johnny Cache: Ich habe bis dato nur Probleme mit HDDs in Arbeitsrechnern, die wirklich extrem bealstet werden, gehabt.
 
@Johnny Cache: Keine Ahnung was du mit deinen HDDs machst. In meinen 15 Jahren sind 3 HDDs abgerauscht von ca. 100. Und für die 3 kaputten war ich selber verantwortlich. Eine Maxtor musste dran glauben weil ich mal mit Wut gegen den Tower getreten habe, dabei hat es den Schreib und Lesekopf zerissen. Die beiden anderen HDDs gingen zur neige weil ich ausversehen meinen Tower umgeworfen haben. Die beiden Platten (eine Seagate und WD) ebenfalls exitus. Der Grossteil meiner HDD Flotte besteht aktuell aus den angeblich so unzuberlässigen Samsung HDDs. Die älteste dabei hat mittlerweile 8 Jahre auf dem Buckel. Habe gestern rein zufällig hier mal klar Schiff gemacht und mir vielen 10 HDDs dabei in die Hände. Von 80 bis 2000 GB alles dabei, unterschiedliches alter ect.. Habe sie gestern dank Dockingstation alle mal getestet und sie liefen. Und einige davon habe ich nicht wirklich gelagert sowie wie man HDDs lagern sollte.
 
@Johnny Cache: von mir ist auch schon quer durch die Bank alle Hersteller ausgefallen, deswegen kaufe ich schon unterschiedliche Modelle um wenigstens bisschen Sicherheit gegen Müllmodelle zu haben. Das war mir einen Lehre wo innerhalb von 1-2 Monaten 6 IBM Platten vom gleichen Modell abgeraucht waren (was im nachhinein ein Modellproblem war). Dabei waren auch gleich 3/4 aller Daten weg weil die einfach beim Einschalten puff machten und S.M.A.R.T gar nichts zeigte !
 
@CvH: Das waren wohl die berühmt/berüchtigten Deathstar-Platten.
 
@Johnny Cache: ja :D , sowas weiß man ja dummerweise auch erst dannach
 
@Johnny Cache: IBM hat damals meine als Garantiefall ablehnen wollen weil ich sie falsch behandelt hätte. Also so wie die anderen Millionen Nutzer auch. Wir waren so dumm und haben den Molexstecker reingesteckt ;)
Davon mal abgesehen habe ich die Erfahrung gemacht, wenn eine HDD einige Zeit läuft und man sie nicht durch die Gegend wirft, dann läuft sie. In einem reinen Internetrechner von mir arbeitet noch eine Maxtor mit 160GB auf drei plattern. Die ist wirklich durch, klingt wie ein Nadeldrucker, mehrere Sektoren relokalisiert, grottenlangsam... ich hab sie jahrelang genutzt um das Ergebnis meiner Filmschnittbemühungen darauf auszulagern. Das swapfile lag auch noch drauf, die hat wirklich ein vielfaches ihrer Größe an Schreibbewegungen gesehen weil ich sie de facto als physischen RAM genutzt habe. Aber: sie funktioniert immer noch, hat ihren Hersteeller bei weitem überlebt ;)
 
@RebelSoldier: Ich hatte bisher auch Glück.
In einem meiner NAS ist aber laut SMART eine Samsung-Platte am Sterben... (nach 3,5 Jahren Dauerbetrieb)
 
@RebelSoldier: Mit Ausnahme einer Seagate HDD, die problematisch war (siehe anderer Beitrag), hatte ich auch nie eine HDD, die völlig den Geist aufgegeben hat. Selbst meine älteste, noch aktive HDD von 2007 hatte nur ein paar defekte Sektoren, die wieder repariert werden konnten. Man genießt es mit Vorsicht, aber Daten, deren Verlust nicht so tragisch ist, packe ich immer noch auf diese austauschfälligen HDDs. Seit Jahren ohne Probleme, aber mit steigendem Risiko. :)
 
@RebelSoldier: Ich habe so ca. 10 Jahre Erfahrung mit Computer (jedoch auch täglich auf der Arbeit - und zu Hause auch viel bzw. bin ich die Ansprechperson, wenn im Bekanntenkreis irgendwas nicht läuft...) und ich hatte garantiert schon 5-10 HDD Komplett-Ausfälle....
 
Schön mal solche Statistiken zu sehen. Auch wenn ich von meinen Hitachis auch schon eine verloren habe bin ich recht zufrieden mit denen. Verglichen mit Modellen anderer Hersteller sind sie nach zwei Jahren noch bemerkenswert leise. Zukünftig werde ich vermutlich aber auch auf die 4TB Reds setzen, allein die längere Garantiezeit macht sie schon sehr attraktiv für mich.
 
Ich war auch auf der Suche nach 4TB platten und wurde hier nach einem Hardwarelux test auf die HGST Deskstar 7K4000 ALEXXXX640 gebracht. Sind etwas teurer aber anscheinend noch von guter Qualitaet
 
Ohne Angabe wie hoch das gelesene/geschriebene Datenvolumen und Anzahl der Festplatten je Hersteller war, ist diese Statistik sinnfrei.
Edit: Ok, wenigstens in der Quelle steht es.
 
Habe jetzt im März seit exakt 10 Jahren eine 160GB Hitachi drin und bin begeistert. Lautstärke top, Zuverlässigkeit top. Temperatur und Leistung vielleicht nicht die allerbesten, aber auf jeden Fall gut genug, um heute noch als Systemplatte ihren Dienst zu verrichten. Zuverlässigkeit ist mir eh wichtiger als das letzte Bisschen Leistung.
 
Ich muss gerade wirklich lachen... Wir haben in einem NAS 8 Barracudas laufen gehabt. Dummerweise natürlich alle aus einer Charge. Innerhalb von 2 Monaten sind uns ALLE 8(!!!) Platten abgeraucht. Nach gerade einmal 6 Monaten Betriebszeit. Das war schon bitter, wenn man einen Neupreis von 350€ pro Platte berechnet. Garantie kommt da leider aus Datenschutzgründen auch nicht in Frage. Nie wieder Seagate!
 
@Slo0p: NAS, 8 Platten und Barracudas?Warum keine Constellations? Irgendwas sagt mir, das wäre damit nicht passiert...
 
@RalphS: Ups, da habe ich mich doch glatt vertan! Es sind Constellations! Seagate ST32000644NS genauer gesagt. Entschuldigung!
 
@Slo0p: Man könnte es natürlich auch Qualität nennen. Da ist wirklich eine wie die andere. ;)
 
@Slo0p: Montag früh is hier auch ne Seagate im SAN gestorben. Aber dafür hat man halt Hotspares drinhängen und nach 3h kam der Onkel mit der neuen Platte. Wann die nächste stirbt? Wetten werden bereits angenommen.
 
Dazu fällt mir nur ein: Seagate oder Seagate nicht!
 
Da ich auch mit vielen Festplatten arbeite so an der Zahl von ca. 50 Festplatten in 5 Jahren sind meine Ergebnisse im Konsumer Bereiche das Seagate und Western Digital kaum Probleme machen. Der SSD Bereich ist bei mir kaum Auswertbar weil ich hier z.Z. nur auf die Samsung Produkte zugreife.
 
seagate würden wir auch nicht mal mehr geschenkt nehmen , haben immer samsungs benutzt , waren am besten , nachdem seagate die übernommen hat gibts nur noch WD( 2 defekte in 6 jahren-1 verschleiß - 1 ext mit kurzschluß im netzteil was die hdd geröstet hatte )
 
Ich bin überrascht. Entweder hat HGST sich deutlich gebessert oder ich bin ein Sonderfall mit viel Pech bei HGST. Repräsentativ ist meine Erfahrung natürlich nicht.
 
Sicher ein sehr emotionales und vor allem von Subjektivität geprägtes Thema. Aber wenn ich Hitachi lese, bekomm ich Angst. Hatte eine 80GB IBM-Platte (=Hitachi) von der ich eigentlich viel erwartet hätte und die ging nach 2 Jahren ein. Als einzige Platte jemals bei mir. Die 10GB Seagate im selben Rechner läuft heute noch. An den Größen kann man sehen von welchen Generationen und Alter ich hier rede. Und von Seagate halt ich eigentlich auch nichts. Da geh ich mit der Statistik da core. Einfach aus Erfahrungen im Umfeld. Samsung Spinpoint sind mMn ungeschlagen was Preis-/Leistung angeht. Dann kommt WD. Sonst kauf ich seit Jahren nichts mehr und bin immer gut gefahren. Von denen ist auch in meinem Umfeld noch keine einzige gestorben. Außer eine externe WD nach Sturz vom Tisch. Das zähl ich nicht. Maxtor, Seagate und vor allem Hitachi sind im Betrieb immer wieder welche gestorben.
 
Ich habe in 30 Jahren mit deutlich über 200 Festplatten insgesamt eine mit einem hässlichen, nur alle paar Betriebsstunden auftretenden Cache-Fehler gehabt, der zu Datenverlust führte (Das war eine 500GB-Samsung und schwer zu reklamieren, da man den Fehler eben nicht direkt vorführen konnte. Das Austauschmodell läuft bis heute problemlos.) und eine 1TB-Seagate (Constellation-Reihe) mit sich schnell vermehrenden fehlerhaften Sektoren, die nach 2 Jahren nahezu 24/7-Betrieb Anfang 2013 getauscht wurde. Der Rest meiner über 200 Festplatten, selbst die aus der berüchtigten IBM/Hitachi "Deathstar"-Reihe von Anfang 2000, von denen eine 40GB-Version über 8 Jahre lang täglich mehrere Stunden gelaufen ist, sind bis heute funktionsfähig. Die meisten Platten habe ich übrigens von Seagate. Meine erste Platte war allerdings eine 10MB grosse Western Digital im originalen IBM PC XT (Geschenk von meinem Vater, damit ich als Kind nicht immer seinen Rechner mit dem Schreiben von Basic- und Fortran-Programmen blockierte.) in den 80er Jahren. Auch die funktioniert noch.____

Wie manche Leute hier Massenausfälle bei Festplatten hinbekommen weiss ich nicht. Heute habe ich privat drei 24-Slot-Speicherarrays (Haupt-, Spiegel- und ausgelagerter Backupserver) von denen derzeit jedes Array 20 2TB-Festplatten im RAID 6 betreibt. Zwei von diesen Arrays laufen oft 18 Stunden pro Tag und es ist in den letzten drei Jahren nicht eine Festplatte per SMART auffällig geworden oder gar ausgefallen. Sperren einige Leute hier ihre Platten ohne Lüftung in ein Gehäuse mit starken Vibrationen ein oder treten die gelegentlich mal vor ihre Rechner, damit die Platten gleich reihenweise sterben? Denkbar wäre auch noch, dass sie möglicherweise "supergünstig" bei einem Händler kaufen, der generalüberholte Refurbished-Platten als neue verkauft, welche schon Laufzeit auf dem Buckel und den ein oder anderen Knacks haben. Ich rette seit Jahren fast nur Bekannten Daten von defekten Festplatten. Bei mir stirbt fast nichts. Selbst bei der einen Seagate mit Oberflächenfehlern habe ich alle Daten im ersten Versuch herunterbekommen. Nur ein paar Windows-Dateien waren fehlerhaft, welche ich aber problemlos aus dem Backup auf die neue Platte kopieren konnte.
 
@nOOwin: Wie viel Daten hast du auf die geschrieben?
Mir sind meine HDDs meistens irgendwann abgeraucht, wenn ich sie nach ein paar Jahren mit ca. dem 4-fachen ihrer Kapazität beschrieben hatte. (Mit zwischenzeitlichem Löschen versteht sich).
Mit Meinen ganzen WD Greens habe ich gute Erfahrungen gemacht. Allerdings sicher auch nur, weil ich die Idle-Zeit gleich nach Kauf von 8 auf 90 Sekunden hochgestellt habe.
 
Nach langjähriger Erfahrung mit Datenträgern lebe ich nach der Devise: es ist nicht die Frage OB eine Platte ausfällt, sondern WANN. Daher die wichtigen Daten mit Raid 1, 5, 6 und Backup versorgen und schon ist die Situation deutlich entspannter.
 
Ich mag WD am meisten bei den Externen Plattem, weil man am Besten sieht, dass der Cache nach dem Aushängen wirklich voll auf die Platte geschrieben wurde - sie schaltet sich dann nämlich selbst komplett aus -> braucht und hat im Gegensatz zu (den meisten- kenne gerade nur die WD) anderen Platten keinen manuellen Schalter. Grundsätzlich sind durch die kleineren Strukturen meiner Erfahrung nach neue Platten nicht mehr so langlebig wie noch vor 10 Jahren. In meinem Server läuft eine Platte mit über 2200 Betriebsstunden immer noch ohne irgendeinem Problem. Die 2. ist jetzt bei knapp 1000 und musste schon 8 Sektoren ummappen. Die maximale Temperatur war bei beiden ohne Auffälligkeiten.
 
Ich fahre seit über 10 Jahren 24/7-Hitachi-HD's per RAID-0 in der Workstation. Hatte schon genug Diskussionen darüber aber lache dann nur mitleidig über Samsung F1 oder WD Green-like RAID-5-Anhimmler. Sowas ist für mich nur gut für's Datengrab -> keine Backuplösung! Die Fach-Presse hat sie lange eher schlecht gemacht bzw. gar nicht erwähnt obwohl Hitachi vor der "Festplattenkrise" nicht nur die Besten sondern auch die günstigsten 24/7-Laufwerke angeboten hatte. Selbst heute zahlt man immer noch mehr für 2TB-Platten wie vor der Krise. ;) Hitachi hatte obendrein die umfangreichsten öffentlich zugänglichen Hardware-Specs aller Hersteller, was für geringe Streuung spricht. Soll heißen, dass nicht 20 verschiedene HDDs aus 4 verschiedenen Ländern unter dem gleichen Namen angeboten werden. Die 'alten' 500 GB Hitachis waren anfällig bei Temperaturen über 50 ° aber das steht alles in den Specs. Wer die geschrottet hat war meist selber schuld, weil das muss man erstmal schaffen.^^ Und selbst wenn die Daten augenscheinlich weg waren, war's meist nur eine zerschossene Partitionstabelle, die mit testdisk umgehend repariert war. Ein weit verbreiteter Fehler war, solche HDD's ohne System-Lüfter in jeden freien Schacht eines Mini-Towers zu packen. So kamen sehr wahrscheinlich viele negative Nutzer-Rückmeldungen ist Netz. Die WD-Black sind auch ok, will nicht das Gegenteil behaupten, waren mir aber bisher immer zu laut und teuer.
Sehr empfehlenswertes Video zu dem Thema, kann ich nur jedem zwecks Allgemeinbildung ans Herz legen: https://www.youtube.com/watch?v=Fit2hC2z7kM
 
meine hitachi die ich aus meinem altten lenovo T60 habe läuft schon seid 10 Jahren ohne zu mucken sie uist nur inzwischen ehlend laut was das knacken angeht :D aber das macht sie auch schon seit 5 Jahren xD
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