PlayStation 4 offenbar doch mit (Online-)DRM
Gestern hat der japanische Konzern seine PlayStation 4 vorgestellt und dabei betont, dass man PS4-Games unbeschränkt verkaufen, tauschen oder verleihen könne. Scheinbar ist das aber nur die halbe Wahrheit, denn die Aussage gilt nur für Sony-eigene Titel.
Im Wettstreit um die Konsolenkrone zwischen Sony und Microsoft schien es gestern eine erste Vorentscheidung gegeben zu haben, da die Japaner nicht nur einen deutlich günstigeren Preis angekündigt haben, sondern auch betonten, dass man keine Gebrauchtspielesperre einbauen werde.
Das ist zwar nach wie vor nicht falsch, allerdings auch nicht die volle Wahrheit: Denn nach der Sony-Pressekonferenz auf der derzeit stattfindenden Spielemesse E3 sagte Jack Tretton, US-Chef von Sony, in einem Interview mit GameTrailers, dass die Entscheidung über etwaige DRM-Maßnahmen, also Kopierschutz, letztlich beim Publisher liege.
Allerdings sollte zunächst explizit betont werden, dass Sony die Angelegenheit mittlerweile gegenüber Gamefront klargestellt hat und zwar mit dem Hinweis, dass Trettons Aussagen sich lediglich auf Online-Spiele bzw. deren Internet-Funktionen beziehen würden. Gemeint seien laut Sony-Sprecher Dan Race die schon jetzt in der Branche üblichen Online-Pässe.
Tretton hatte jedenfalls gemeint, dass Sony-eigene Spiele keinerlei Restriktionen beim Weiterverkauf oder Verleih mitbringen würden. Den Drittanbietern wolle man hingegen die Entscheidung selbst überlassen, so der Sony-US-Boss. Man heiße Publisher und deren Geschäftsmodelle willkommen, es werde auch die Möglichkeit zu Free-to-Play-Titeln geben, sagte Tretton.
Auf direkte Rückfrage des Interviewers, ob das bedeute, dass Sony auch keine DRM-Maßnahmen für Drittanbieterspiele zulassen werde, sagte Tretton, dass dies in der Hand der Publisher liege und Sony nichts diesbezüglich diktieren oder kontrollieren werde.
Siehe auch: Kampfansage - PS4 für 399 Euro, ohne Online-Zwang
Das ist zwar nach wie vor nicht falsch, allerdings auch nicht die volle Wahrheit: Denn nach der Sony-Pressekonferenz auf der derzeit stattfindenden Spielemesse E3 sagte Jack Tretton, US-Chef von Sony, in einem Interview mit GameTrailers, dass die Entscheidung über etwaige DRM-Maßnahmen, also Kopierschutz, letztlich beim Publisher liege.
Allerdings sollte zunächst explizit betont werden, dass Sony die Angelegenheit mittlerweile gegenüber Gamefront klargestellt hat und zwar mit dem Hinweis, dass Trettons Aussagen sich lediglich auf Online-Spiele bzw. deren Internet-Funktionen beziehen würden. Gemeint seien laut Sony-Sprecher Dan Race die schon jetzt in der Branche üblichen Online-Pässe.
Tretton hatte jedenfalls gemeint, dass Sony-eigene Spiele keinerlei Restriktionen beim Weiterverkauf oder Verleih mitbringen würden. Den Drittanbietern wolle man hingegen die Entscheidung selbst überlassen, so der Sony-US-Boss. Man heiße Publisher und deren Geschäftsmodelle willkommen, es werde auch die Möglichkeit zu Free-to-Play-Titeln geben, sagte Tretton.
Auf direkte Rückfrage des Interviewers, ob das bedeute, dass Sony auch keine DRM-Maßnahmen für Drittanbieterspiele zulassen werde, sagte Tretton, dass dies in der Hand der Publisher liege und Sony nichts diesbezüglich diktieren oder kontrollieren werde.
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