Samsung Galaxy S4: Korea-Krise bremst Produktion
Die Kriegsdrohungen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un haben offenbar direkte Auswirkungen auf die Produktion des Samsung Galaxy S4. Weil ein Zulieferer von Samsung bis vor kurzem in Nordkorea fertigen ließ, drohen nun Lieferengpässe bei wichtigen Komponenten.
Nach Angaben der Eletronic Times Korea sollte die Firma Jaeyoung Solutec (JY Solutec) für Samsung an ihrem Standort in der nordkoreanischen Stadt Kaesong eigentlich Bauteile für die hochauflösende Kamera des Samsung Galaxy S4 bauen. Der Industriekomplex in Kaesong wurde von der Regierung in Nordkorea jedoch im Rahmen der andauernden Drohungen gegenüber Südkorea vor einigen Wochen vorläufig geschlossen.
Davon ist nun auch das Werk von JY Solutec betroffen, so dass ein Teil der von Samsung bestellten Bauteile für das Galaxy S4 nicht geliefert werden kann. Zwar stammen laut Quellen aus der Industrie nur fünf bis zehn Prozent der für die Gesamtzahl der zu fertigenden Geräte benötigten Kamerateile aus der Kaesong, doch Samsung hat dennoch massive Schwierigkeiten, eine alternative Quelle für die dringend benötigten Komponenten zu finden.
Eigentlich sollte das Werk von JY Solutec in Kaesong monatlich 500.000 Einheiten liefern. An dem Standort werden normalerweise sogenannte Voice Coil Motoren (VCM) gebaut, die den Antrieb für die Autofokus-Funktionen der Kamera des Samsung Galaxy S4 bilden. Samsung hat nun angeblich seine anderen Partner aufgefordert, ihre Produktionskapazitäten zu steigern, um die Ausfälle in Kaesong abzufedern.
Nach Angaben von Quellen in Samsungs Abteilung für Mobilfunkprodukte gebe es zwar Probleme, doch die Auswirkungen sollen sich in Grenzen halten. Bisher geht man davon aus, dass die Stilllegung des Werks von JY Solutec in Kaesong nicht zu langfristigen Lieferengpässen führen wird. Die beim Launch des Samsung Galaxy S3 im letzten Jahr aufgetretenen massiven Probleme würden sich nicht wiederholen, hieß es.
Samsung stattet das Galaxy S4 mit einer 13-Megapixel-Kamera aus. Da die sehr hohe Auflösung des Kamera-Chips viel Licht voraussetzt, um gute Fotos zu ermöglichen, wurde das Design der Kamera verändert. Es kommen nun fünf Linsenteile zum Einsatz, die von dem AF-Motor bewegt werden. Die aufwändige Konstruktion der Kamera sorgt dafür, dass nur wenige Hersteller in der Lage sind, die benötigten Teile dafür in ausreichenden Mengen zu liefern. Samsung sucht deshalb händeringend nach Möglichkeiten, die Ausfälle in Kaesong aufzufangen.
Davon ist nun auch das Werk von JY Solutec betroffen, so dass ein Teil der von Samsung bestellten Bauteile für das Galaxy S4 nicht geliefert werden kann. Zwar stammen laut Quellen aus der Industrie nur fünf bis zehn Prozent der für die Gesamtzahl der zu fertigenden Geräte benötigten Kamerateile aus der Kaesong, doch Samsung hat dennoch massive Schwierigkeiten, eine alternative Quelle für die dringend benötigten Komponenten zu finden.
Eigentlich sollte das Werk von JY Solutec in Kaesong monatlich 500.000 Einheiten liefern. An dem Standort werden normalerweise sogenannte Voice Coil Motoren (VCM) gebaut, die den Antrieb für die Autofokus-Funktionen der Kamera des Samsung Galaxy S4 bilden. Samsung hat nun angeblich seine anderen Partner aufgefordert, ihre Produktionskapazitäten zu steigern, um die Ausfälle in Kaesong abzufedern.
Nach Angaben von Quellen in Samsungs Abteilung für Mobilfunkprodukte gebe es zwar Probleme, doch die Auswirkungen sollen sich in Grenzen halten. Bisher geht man davon aus, dass die Stilllegung des Werks von JY Solutec in Kaesong nicht zu langfristigen Lieferengpässen führen wird. Die beim Launch des Samsung Galaxy S3 im letzten Jahr aufgetretenen massiven Probleme würden sich nicht wiederholen, hieß es.
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