Novum: Mehr Smartphones als Handys ausgeliefert

Im ersten Quartal 2013 sind erstmals mehr Smartphones als Handys weltweit ausgeliefert worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des in den USA ansässigen Marktforschungsinstituts International Data Corporation (IDC).
Smartphone, Nokia, Lumia 620
Nokia
Demnach wurden dieses Jahr im ersten Quartal insgesamt 418,6 Millionen Mobiltelefone ausgeliefert, ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 261,2 Millionen der Telefone seien der Smartphone-Sparte zuzurechnen, die damit erstmals mehr als die Hälfte der ausgelieferten Mobiltelefone ausmacht, schreibt IDC. "Telefon-Anwender möchten Computer in ihren Taschen. Die Zeiten, als Telefone hauptsächlich zum Telefonieren und Versenden von Textnachrichten benutzt wurden, gehen schnell zu Ende", kommentierte Kevin Restivo, einer der IDC-Analysten.

Als zweiten Trend stellt das Institut den Vormarsch chinesischer Smartphone-Hersteller fest. Während Nokia, HTC und BlackBerry Marktanteile verloren, konnten demnach Huawai, ZTE, Coolpad und Lenovo zulegen. Samsung verteidigte aber seine Führerschaft auf dem Weltmarkt und zeichnete für rund ein Drittel aller ausgelieferten Smartphones verantwortlich. Klar abgeschlagen folgen Apple, LG, Huawei und ZTE auf den nächsten Plätzen.

Betrachtet man die Marktanteile für alle Mobiltelefone, also inklusive Handys, kommt Nokia nach wie vor auf einen respektablen zweiten Platz hinter Samsung. An dritter Stelle folgt Apple, welcher als einziger Hersteller mit seinen iPhones im Grunde auf eine einzige Produktreihe setzt. IDC hält es für möglich, dass in Zukunft auch auf Firefox basierende Smartphones nennenswerte Marktanteile erringen könnten.
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