Smartphones: Samsung punktet weiter gegen Apple

Der Erfolg der Galaxy-Smartphones des südkoreanischen Herstellers Samsung hat dafür gesorgt, dass Apple im letzten Quartal erneut einen starken Rückgang des Marktanteils seines iPhones hinnehmen musst, obwohl die verkaufte Stückzahl stieg.

Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens IDC stieg die Zahl der in der Zeit zwischen Januar und März 2013 verkauften iPhones gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent auf nunmehr rund 37,4 Millionen Stück. Gleichzeitig fiel der Marktanteil der Apple-Smartphones jedoch von 23 Prozent auf nun nur noch 17,3 Prozent, so die Statistiker von IDC.

In der gleichen Zeit konnte Samsung die Zahl der verkauften Einheiten seiner Galaxy-Reihe um gut 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 70,7 Millionen steigern. Das Unternehmen konnte dadurch einen Marktanteil von 28,8 Prozent für sich beanspruchen. Insgesamt verkaufte Samsung mehr Geräte als Apple, LG, Huawei und ZTE als weitere Anbieter in der Top-5 der Smartphone-Hersteller zusammen.

Als einen der Erfolgsfaktoren von Samsung bezeichneten die Marktforscher die große Auswahl an günstigen Smartphones aus der Galaxy-Serie. Natürlich trugen auch die High-End-Geräte wie das Galaxy Note 2 oder das Galaxy S3 erheblich zum Erfolg der Koreaner bei. Apples iPhone verkauft sich ebenfalls weiterhin bestens, denn trotz eines insgesamt geringeren Marktanteils konnte der US-Computerkonzern einen neuen Rekord bei den in einem 1. Quartal eines Jahres verkauften Stückzahlen aufstellen.

Der südkoreanische Samsung-Konkurrent LG konnte sich wieder auf den dritten Platz unter den Smartphone-Herstellern vorarbeiten, was das Unternehmen vor allem den im mittleren und unteren Preissegment positionierten Geräten der L-Serie zu verdanken hat. Auch das zusammen mit Google vertriebene LG Nexus 4 sorgte für bessere Zahlen, ebenso wie die LTE-fähigen Modelle der LG Optimus G-Reihe. In naher Zukunft will LG vor allem durch die neuen Geräte der L- und F-Reihen wachsen.


Für IDC stellt der Vormarsch der chinesischen Hersteller, allen voran Huawei und ZTE als viert- und fünftgrößte Hersteller von Smartphones, einen der wichtigsten Trends des Marktes dar. Huawei will mit den Geräten der Ascend-Reihe zunehmend auch in westlichen Märkten aktiv werden, während ZTE ebenfalls eine starke Ausdehnung seiner weltweiten Reichweite anstrebt und dabei vor allem auf höherwertige Smartphones als Erfolgsmotor setzen will.

Im ersten Quartal 2013 wurden laut IDC erstmals mehr Smartphones verkauft als sogenannte Feature Phones. So gingen weltweit 216,2 Millionen Smartphones über die Ladentheken, was einem Anteil von 51,6 Prozent am Gesamtmarkt für Mobiltelefone entspricht. Insgesamt wurden weltweit 418,6 Millionen Geräte abgesetzt.
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mit der breiten produktpalette bei Samsung war sowas zu erwarten! wo andere anbieter 2-5 verschiedene produkte haben hat Samsung gefühlte 10 :). aber es sei Ihnen gegönnt!
 
@erni123: Und sind immo auch sehr im Mainstream.
 
@Stoik: Naja, das hat Nokia auch getan. Die haben den Markt auch mit dutzenden Modellen überschwemmt. Wobei hier wohl eher das Problem war, dass allesamt nicht mehr zeitgemäß waren.
 
@BachManiac: Jap und haben vielleicht auch gedacht, ach Siemens stellt jetzt auch keine Phones mehr her da haben wir mehr für uns.
 
"Natürlich trugen auch die High-End-Geräte wie das Galaxy Note 2 oder das Galaxy S3 erheblich zum Erfolg der Koreaner bei" ______ Hm. Eben hieß es noch, das zwischen Anfang Januar und jetzt etwa 10 Mio S3 verkauft wurden. Zusammen mit dem Note dürften es also um die 15 Mio High-End Phones sein. Der Rest der 70 Mio sind Low-End Geräte. Ob diese 20% jetzt erheblich sind ist Definitionssache. Wenn man unbedingt einen Vergleich mit Apple anstellen will, dann sollte man aber auch nur diese Klasse nehmen. Wobei aus Unternehmenssicht eh nur die Gewinne zählen, nicht Verkaufszahlen oder Marktanteile.


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