Orange-Chef erfreut über weniger arrogantes Apple
Für Unternehmen, die mit dem Computer-Konzern Apple zusammenarbeiten, scheint Tim Cook als neuer Chef ein Segen zu sein. Davon berichtet zumindest der Vorstand des französischen Netzbetreibers Orange.
"Apple ist flexibler geworden, schenkt anderen mehr Beachtung und ist vielleicht auch etwas weniger arrogant, als man es bisher gewohnt war", sagte Stephane Richard laut einem Bericht des 'Wall Street Journal'-Blogs 'AllThingsD'. Cook hatte das Ruder übernommen, nachdem Firmengründer Steve Jobs aufgrund seiner tödlichen Krebs-Erkrankung nicht mehr für das Unternehmen tätig sein konnte.
Jobs war dafür bekannt, dass er nicht gerade ein angenehmer Verhandlungspartner war. Allerdings bildete dies nicht zuletzt auch einen Baustein für den großen Erfolg des Konzerns im letzten Jahrzehnt. Immerhin war er es beispielsweise, der den Managern der Musikindustrie so lange auf den Füßen stand, bis diese sich letztlich bereiterklärten, von ihren bisherigen Vorstellungen eines Musik-Vertriebs im Netz abzurücken.
Richard geht allerdings nicht davon aus, dass die Veränderungen im Apple-Management ihre Grundlage ausschließlich in der personellen Situation haben. So hat das Unternehmen einige Märkte anfangs quasi im Alleingang groß gemacht - sei es beim Online-Musikvertrieb, bei Smartphones oder auch Tablets. So sorgte man im Mobilfunkgeschäft beispielsweise für einen Paradigmenwechsel: Der Nutzer war nicht mehr in erster Linie Kunde eines Netzbetreibers, der ihm ein passendes Endgerät zur Verfügung stellte, sondern nun der des Geräteherstellers. Die Mobilfunkanbindung ist dabei nur noch ein notwendiger Dienst, den man sich passend dazu holt.
Das setzte die Netzbetreiber unter Druck: Plötzlich bekamen sie die Bedingungen diktiert, nach denen sie ein Handy, das jeder haben wollte, auch selbst anbieten dürfen. Da Apple inzwischen aber starke Konkurrenz erhalten hat, wurde der Spielraum für die Partner auch wieder größer. "Ich denke, dass sie inzwischen mehr unter Druck stehen und das ist angenehm", erklärte Richard.
Jobs war dafür bekannt, dass er nicht gerade ein angenehmer Verhandlungspartner war. Allerdings bildete dies nicht zuletzt auch einen Baustein für den großen Erfolg des Konzerns im letzten Jahrzehnt. Immerhin war er es beispielsweise, der den Managern der Musikindustrie so lange auf den Füßen stand, bis diese sich letztlich bereiterklärten, von ihren bisherigen Vorstellungen eines Musik-Vertriebs im Netz abzurücken.
Richard geht allerdings nicht davon aus, dass die Veränderungen im Apple-Management ihre Grundlage ausschließlich in der personellen Situation haben. So hat das Unternehmen einige Märkte anfangs quasi im Alleingang groß gemacht - sei es beim Online-Musikvertrieb, bei Smartphones oder auch Tablets. So sorgte man im Mobilfunkgeschäft beispielsweise für einen Paradigmenwechsel: Der Nutzer war nicht mehr in erster Linie Kunde eines Netzbetreibers, der ihm ein passendes Endgerät zur Verfügung stellte, sondern nun der des Geräteherstellers. Die Mobilfunkanbindung ist dabei nur noch ein notwendiger Dienst, den man sich passend dazu holt.
Das setzte die Netzbetreiber unter Druck: Plötzlich bekamen sie die Bedingungen diktiert, nach denen sie ein Handy, das jeder haben wollte, auch selbst anbieten dürfen. Da Apple inzwischen aber starke Konkurrenz erhalten hat, wurde der Spielraum für die Partner auch wieder größer. "Ich denke, dass sie inzwischen mehr unter Druck stehen und das ist angenehm", erklärte Richard.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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