Angestellter lagerte seine Arbeit nach China aus

Im Zuge einer Sicherheitsuntersuchung, die vom US-Telekommunikationsdienstleister Verizon durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass ein Mitarbeiter seine Arbeit komplett nach China auslagerte.

In dem zugehörigen Bericht wird der inzwischen ehemalige Angestellte nur mit dem Namen Bob beschrieben, auf eine vollständige und korrekte Bezeichnung des Namens wurde verzichtet. Dem jüngst veröffentlichten Report zufolge lagerte Bob seine Arbeit - natürlich ohne das Einverständnis seines Arbeitgebers - komplett nach China aus.

Infolgedessen hatte Bob sehr viel Freizeit und nutzte die Zeit am Arbeitsplatz für entsprechende Aktivitäten. Den Beobachtungen zufolge besuchte er sehr gerne Plattformen wie Reddit, eBay oder Facebook und nutzte die Zeit, um sich Katzenvideos anzusehen - dies wird im Bericht wörtlich so angeführt. Aktuell ist der angesprochene Report nur über den Google Cache abrufbar.

Einen sechsstelligen aber nicht näher bezifferten Betrag verdiente der US-Amerikaner bei seinem Arbeitgeber. An das zugehörige in China ansässige Unternehmen bezahlte er hingegen nur ein Fünftel seiner Einkünfte. Für seine abgelieferte Arbeit wurde der Mann mehrfach ausgezeichnet, angeblich wurde sein Quellcode stets sehr sauber, überdurchschnittlich gut und innerhalb von kurzer Zeit abgeliefert.


Aufmerksam wurde man auf diesen Vorfall mehr oder weniger zufällig im Rahmen einer Sichtung von VPN-Logdateien, die angefertigt werden, sofern eine Verbindung in das Unternehmensnetz hergestellt wird. Die zugehörige IT-Abteilung war verwundert über einen Zugriff aus China, obwohl sich der Mitarbeiter doch eigentlich an seinem Arbeitsplatz befindet.

Während zunächst ein virtueller Angriff vermutet wurde, konnte die durchgeführte Sicherheitsuntersuchung für mehr Klarheit sorgen. Den notwendigen Sicherheits-Token, der erforderlich ist, wenn man eine Verbindung via VPN in das Netzwerk herstellen möchte, sendete der Mann über FedEx nach China.
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[o1] cu am 16.01.13 17:39 Uhr
(+89
Das ist ja mal genial. Clever! Das nenn ich Kapitalismus par excellence!
 
@cu: Aktien von Verizon würde ich spätestens jetzt so schnell wie möglich abstoßen. Es geht abwärts mit der Verizon Bude, der Mitarbeiter mit dem besten unternehmerischen Gespür ist weg, der für die Firma die besten Ergebnisse geliefert hatte. Außerdem hatte die Verizon Bude ihre Kunden zu großen Kündigungswellen gerade zu aufgefordert: http://winfuture.de/news,74065.html
 
[re:2] cu am 16.01.13 18:31 Uhr
(+2
@Feuerpferd: Hätt ja jetzt gern mal gewusst, wer der Chinese ist ^^.
 
@Feuerpferd: der Typ arbeitete nicht bei Verizon sondern bei einer Firma, die bei Verizon eine Sicherheitsanalyse bestellt hatte. Steht im verlinkten Google-Cache, der WF-Text ist nicht ganz klar.
 
@cu: Die US-Amerikanische Sozialversicherung hat eine hotline, und wenn du die anrufst kommst du in Indien heraus. Das geniale ist dass die dort indische Mitarbeiter haben die einen regionalen amerikanischen Slang haben. Da kann es dann durchaus sein dass die Tante dir am Telefon sagt sie heisse Mary und sein aus Illinois. Dabei heisst sie in wirklichkeit Brahma Singh und kommt aus Neu Dehli. Ich glaube dass das mittlerweile viele Behörden und Versicherungen so machen. Auch die amerikanische Steuerbehörde hat das so geregelt.


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