Radio-Sender spielen keine Werbung für "Mega"

Der Countdown läuft: Wie ein Blick auf die offizielle Webseite des neuen Filehosters Mega verrät, sind es bis zum Start des neuen Angebots, das die Welt komplett verändern soll, nur noch wenige Tage.

Gerade aus diesem Grund dürfte der Ärger über die Entscheidung der Firma MediaWorks in Neuseeland groß gewesen sein. Mehr als 500 Mal hätte das Unternehmen über die hauseigenen Kanäle - in erster Linie handelt es sich dabei um Radio-Sender - diverse Werbespots für Mega abspielen sollen.

BILDERSTRECKE
Mega Mega Mega
(8 Bilder)


Über Twitter hat Kim Dotcom nähere Informationen dazu bekannt gegeben. In seinen Augen haben sich vermutlich einige größere Plattenfirmen über dieses Vorhaben beklagt und MediaWorks so zu dieser Entscheidung gedrängt. Einen handfesten Beweis für diese Spekulation konnte Dotcom aber nicht liefern.


Das in Auckland ansässige Unternehmen macht er für diesen Schritt letztlich jedenfalls nicht verantwortlich. Im Gegenteil, er lobt die tollen Angestellten der Firma und will nun mit anderen interessierten Radio-Stationen in Verbindung treten. Einen Eindruck von diesem und weiteren Werbespots kann man sich über 'Soundcloud' verschaffen.

Siehe auch: Mega: Kim Dotcom plant spektakulären Mega-Event

In einem Gespräch mit dem 'NZHerald' bestätigte ein Pressesprecher von MediaWorks, dass man die Kampagne tatsächlich nicht wie geplant umsetzen wird. Über die genauen Hintergründe wurde nicht gesprochen. Es ist lediglich die Rede von kommerziellen Beweggründen.

Erst kürzlich hat Kim Dotcom die Öffentlichkeit wieder mit einem neuen Screenshot von Mega versorgt. Darauf sind im Wesentlichen die Account-Einstellungen zu erkennen. Für die Kundschaft, die für Mega kein Geld ausgeben möchte, werden voraussichtlich 50 GByte an Speicherplatz zur Verfügung stehen. Kostenpflichtig wird man dem aktuellen Kenntnisstand zufolge auch auf ein Premium-Paket zu noch nicht bekannten finanziellen Rahmenbedingungen wechseln können.
Mehr zum Thema: Mega
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"kommerzielle Beweggründe" ist eigentlich eindeutig genug.
 
@zwutz: Und Herr Dotcom ist Samariter ?
 
@iPeople: selbstverständlich nicht. Im Gegenteil: er ist nicht scheinheilig. Was ihn in dem Fall von den Plattenfirmen unterscheidet. Die Radiosender werden ziemlich sicher Verträge mit Plattenfirmen haben. Allein schon um Zugriff auf deren Katalog bekommen zu können. Und wenn die mit einem Werbepartner nicht zufrieden sind, können die natürlich schön die Daumenschrauben andrehen. Ein kommerzieller Radiosender, der dann plötzlich neue Songs erst mit Verzögerung oder gar nicht bekommt, kann quasi zumachen
 
@zwutz: Interessenabwägung .... und ? macht jede Firma. Und "nicht scheinheilig" war witzig ;)
 
@iPeople: ja klar. Deswegen schrieb ich ja, dass es recht eindeutig ist, was hier vorgefallen ist


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