Adobe: Abkehr vom Software-Verkauf läuft gut

Das Software-Unternehmen Adobe arbeitet erfolgreich daran, sein Geschäft stärker auf die durch neuere Entwicklungen im Internet veränderten Nutzungs-Gewohnheiten seiner Kunden auszurichten.

Insbesondere bei seinen Cloud-Diensten verzeichnete das Unternehmen Zuwächse. Da so im Grunde nur Kunden zwischen den Geschäftsbereichen wechseln, blieb der Umsatz nahezu konstant. 1,15 Milliarden Dollar wurden an Einnahmen verzeichnet.

Der Gewinn legte allerdings spürbar zu: Hier kam Adobe auf 222,33 Millionen Dollar, was gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einem Wachstum um 28 Prozent entspricht. Bei beiden Kennzahlen wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.


Die Grundlage für die gute Entwicklung war eine ordentliche Steigerung der Nutzerzahlen für den "Creative Cloud"-Dienst. Wurden hier im dritten Quartal noch 8.000 Neukunden pro Woche verzeichnet, waren es im abgeschlossenen vierten Quartal bereits 10.000. Inzwischen werden 326.000 zahlende Teilnehmer registriert, die in den letzten drei Monaten 153 Millionen Dollar in die Kasse spülten.

Der Umbau des Geschäftsmodells wird von Shantanu Narayen, dem Chef Adobes, nachdrücklich vorangetrieben. Das Geld soll nicht mehr länger vor allem durch den Verkauf teurer Software-Pakete eingenommen werden. Statt dessen setzt man beispielsweise auf zeitlich befristete Vermietungen der verschiedenen Design-Tools, die das Unternehmen im Programm hat. Aber auch auf mobilen Geräten will man zunehmend mit Apps punkten.
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Klar, Video- und/oder Ton- und/oder Bildbearbeitung online in der Cloud... in den USA vielleicht möglich mit den Bandbreiten, die dort zur Verfügung stehen, aber in Deutschland wohl eher weniger optimal, als die lokale Bearbeitung der Files...
 
@MaikEF: Die Bearbeitung findet lokal auf Deinem Rechner statt ... lediglich der Vertrieb der Software läuft über die Cloud und ist recht flexibel ... z.B. man arbeitet normalerweise "nur" mit Lightroom und Photoshop hat aber jetzt ein Projekt welches auch Video beinhaltet. Dann kann man über die Cloud für den Zeitraum in dem man Premiere, AfterEffects und z.B. SpeedGrade benötigt diese Programme für einen recht günstigen Betrag exakt für die Zeit die man sie benötigt runterladen installieren und nutzen ... deutlich günstiger als diese Programme zu kaufen wenn man sie nur ab und an benötigt. Wie schon erwähnt: Die zu bearbeitenden Dateien bleiben auf Deinem Rechner, die Bearbeitung findet nur dort statt etc. ... Als Creative Cloud Mitglied hat man ferner noch Zugriff auf andere Dienste, die dem "regulären" Käufer so nicht zur Verfügung stehen ... Beide Vertriebswege haben ihre Pros und Cons, da muss jeder selbst entscheiden (nachrechnen) womit er besser fährt. Für mich persönlich rechnet sich die Cloud in diesem speziellen Fall (Adobe) ... alleine schon, weil ich nicht für jedes große Update wieder bezahlen muss. Ich zahle meine monatliche Gebühr und bin immer aktuell ...
 
Ja Cloud-Dienste damit der Staat und die Film-Musikindustrie usw.es leichter haben uns zu Kontrollieren.
 
ich mag cloud anwendungen sowieso nicht besonders...mal abgesehen von dropbox
 
Apple hat es nicht geschafft durch ihr öffentliches diskriminieren Adobe zu fall zu bringen.


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