Adobe bietet CS bald nicht mehr in Papp-Boxen an

Der Software-Hersteller Adobe wird seine Creative Suite-Anwendungen zukünftig nicht mehr in Form von Boxen mit Datenträger verkaufen. Der Vertrieb erfolgt dann ausschließlich online.

Die Kunden werden sich also komplett von dem Gedanken verabschieden müssen, dass sie zumindest etwas in den Händen halten können, nachdem sie den stattlichen Preis für Adobes Multimedia-Software-Paket hingelegt haben. Diese Entwicklung deutete sich in der letzten Zeit allerdings ohnehin an und auch andere Software-Hersteller gingen bereits diesen Weg.

Wie ein Adobe-Sprecher gegenüber dem Magazin 'TechHive' erklärte, würden sowohl die Produkte der Creative Suite als auch der Acrobat-Reihe nicht mehr als Boxen in den Einzelhandel kommen. Statt dessen werden nur noch Downloads über Adobe selbst oder durch Vertriebspartner angeboten. "Wir befinden uns aktuell in einem Prozess, in dem wir die Händler und Vertriebspartner darüber informieren, sobald die Pläne in der jeweiligen Region Gestalt annehmen", so der Sprecher.


Zwei Anbieter von Adobe-Produkten in den USA, Toolfarm und SoftwareMedia, hatten in ihren Firmenblogs zuvor bereits angekündigt, dass bei ihnen ab dem 1. Mai dieses Jahres keine Adobe-Produkte mehr als Box-Versionen zu haben sein werden. Als Alternative zum Kauf via Download wird Adobe dann nur noch das Abo-Modell anbieten, in dessen Rahmen die gesamte Creative Suite oder auch einzelne Anwendungen nach Bedarf für einen bestimmten Zeitraum gemietet werden können.

Das dürfte für Nutzer, die nur gelegentlich für ein bestimmtes Projekt die entsprechende Software benötigen, letztlich preiswerter sein. Aktuell kann man hier beispielsweise für 50 Dollar die komplette Creative Suite einen Monat lang einsetzen.

Eine entsprechende Umstellung des Geschäftsmodells dürfte sich nach und nach auf dem kompletten Software-Markt durchsetzen, da die Nachfrage nach Verkaufsboxen immer weiter abnimmt. Das liegt unter anderem daran, dass inzwischen auch viele Notebooks zugunsten eines kompakteren Designs auf das optische Laufwerk verzichten und die Bandbreiten für einen Online-Vertrieb meist völlig ausreichen.
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Das ist kein Problem. Meine Raubkopien sind eh immer Downloadversionen :)
 
[re:1] Sapo am 15.03.13 14:14 Uhr
(-1
@CreechNB: Da sagst du was. Ich finde es schon verdammt unverschämt, dass eine Software teurer ist als ein iMac.
 
@CreechNB: In Thailand gabs "Raubkopien" sogar auf CD bzw. DVD :-)
 
@Sapo: Der Preis einer Software richtet sich nach dem Gewinn den ein Kunde damit machen kann bzw nach dem Geld das ein Kunde dafür noch gerade so aus der Portokasse zahlen kann.
 
[re:4] CvH am 15.03.13 15:24 Uhr
(+2
@Sapo: für eine Profisoftware wo es eigentlich gar keine Alternative gibt ist der Preis fast schon zu niedrig. Das ist ja Software die Leute kaufen und damit Geld zu verdienen.


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