Blogger geht mit Strafanzeige gegen Abmahner vor
Der Blogger Mathias Winks hat eine Strafanzeige gegen die Bildagentur HGM Press gestellt. Diese hatte ihm und auch anderen Bloggern im Vorfeld über die Anwaltskanzlei ActiveLAW eine Abmahnung zukommen lassen.
Winks sieht in dem Vorgehen der Agentur den Versuch des Betrugs, wenn nicht gar der Erpressung. Denn diese versucht offenbar aus Fotos, die sich im Netz plötzlich viral verbreiten, Profit zu schlagen - und dies teilsweise ohne eine tatsächliche Handhabe. Aktuell ist unklar, wie viele Nutzer davon betroffen sind, allerdings geht es wohl nicht mehr um Einzelfälle.
Nach dem bisherigen Erkenntnisstand ist davon auszugehen, dass man bei HGM Press beobachtet, welche Bilder aktuell stark im Netz kursieren und auch von Bloggern übernommen werden. Daraufhin bemüht man sich um den Erwerb von Lizenzrechten für das jeweilige Foto und schickt anschließend teure Abmahnungen heraus.
Winks sollte so beispielsweise 7.551,80 Euro wegen der Verwendung eines Fotos zahlen. Er hatte in diesem Fall Glück: Nachdem bereits mehrere Blogger über Abmahnungen wegen des gleichen Bildes berichteten, meldete sich der Urheber selbst und erklärte, dass er keinerlei Rechte an die Agentur übergeben habe und von dieser auch nicht vertreten wird. HGM Press musste die Forderungen daraufhin zurückziehen.
In anderen Fällen gelang es dem Unternehmen allerdings tatsächlich, sich die Rechte von Bildern zu sichern, nachdem diese bereits im größeren Umfang im Netz kursierten. Es ist daher davon auszugehen, dass aufgrund der dann verschickten Abmahnungen tatsächlich bereits einige Gelder geflossen sind.
Aber auch, wenn es letztlich gelingt, die Ansprüche der Agentur zurückzuweisen und die Blogger nicht tausende Euro zahlen müssen, bleiben sie erst einmal auf den Kosten sitzen, die sie für ihre eigene anwaltliche Vertretung aufbringen mussten. Die Forderung von Winks, dass HGM Press wegen ihrer ungerechtfertigen Abmahnung diese Ausgaben zu tragen habe, wurde erst einmal zurückgewiesen.
Der Blogger will es allerdings damit nicht bewenden lassen. "Man wollte mich und viele weitere Blogger betrügen, wenn nicht erpressen", erklärte er. "Und genau daher gibt es jetzt eine Strafanzeige zurück."
Nach dem bisherigen Erkenntnisstand ist davon auszugehen, dass man bei HGM Press beobachtet, welche Bilder aktuell stark im Netz kursieren und auch von Bloggern übernommen werden. Daraufhin bemüht man sich um den Erwerb von Lizenzrechten für das jeweilige Foto und schickt anschließend teure Abmahnungen heraus.
Winks sollte so beispielsweise 7.551,80 Euro wegen der Verwendung eines Fotos zahlen. Er hatte in diesem Fall Glück: Nachdem bereits mehrere Blogger über Abmahnungen wegen des gleichen Bildes berichteten, meldete sich der Urheber selbst und erklärte, dass er keinerlei Rechte an die Agentur übergeben habe und von dieser auch nicht vertreten wird. HGM Press musste die Forderungen daraufhin zurückziehen.
In anderen Fällen gelang es dem Unternehmen allerdings tatsächlich, sich die Rechte von Bildern zu sichern, nachdem diese bereits im größeren Umfang im Netz kursierten. Es ist daher davon auszugehen, dass aufgrund der dann verschickten Abmahnungen tatsächlich bereits einige Gelder geflossen sind.
Aber auch, wenn es letztlich gelingt, die Ansprüche der Agentur zurückzuweisen und die Blogger nicht tausende Euro zahlen müssen, bleiben sie erst einmal auf den Kosten sitzen, die sie für ihre eigene anwaltliche Vertretung aufbringen mussten. Die Forderung von Winks, dass HGM Press wegen ihrer ungerechtfertigen Abmahnung diese Ausgaben zu tragen habe, wurde erst einmal zurückgewiesen.
Der Blogger will es allerdings damit nicht bewenden lassen. "Man wollte mich und viele weitere Blogger betrügen, wenn nicht erpressen", erklärte er. "Und genau daher gibt es jetzt eine Strafanzeige zurück."
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