E-Plus will iPhones ebenfalls mit LTE versorgen
Der Mobilfunkbetreiber E-Plus konnte seine Kundenzahlen im vergangenen Quartal weiter steigern. Allerdings schlägt sich dies quasi nicht in steigenden Einnahmen nieder, wie aus den heute veröffentlichten Bilanzen hervorgeht.
Insbesondere die Einführung der Allnet-Flat-Tarife bei verschiedenen Töchtern lies die Zahl der Vertragskunden steigen, teilte das Unternehmen mit. Kamen im ersten Quartal 2012 noch 105.000 neue Postpaid-Kunden hinzu, verzeichnete die E-Plus Gruppe im dritten Quartal bereits einen Postpaid-Zuwachs von 210.000 Kunden. Insgesamt kann man nun 24 Millionen Kunden zählen.
Eine gute Entwicklung verzeichne auch das Geschäft mit mobilen Internetzugängen, hieß es. Das Unternehmen erzielt inzwischen 40 Prozent der Kundenumsätze mit mobilen Datenverbindungen aus dem Mobilen Internet und SMS. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Anteil bei 36 Prozent.
Die Umsätze aus Mobilfunkdienstleistungen stiegen im letzten Jahresviertel im Vergleich zum Vorjahreswert aber lediglich um 0,5 Prozent auf 809 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz inklusive Endgeräteverkäufe und sonstiger Erträge erreichte 839 Millionen Euro, was einem Plus um 0,1 Prozent entspricht.
Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag im Zeitraum Juli bis September mit 323 Millionen Euro unter dem vergleichbaren Vorjahresquartal, in dem 355 Millionen Euro erreicht wurden. Hier spielten laut dem Management signifikant höhere Marketingaktivitäten für neue Tarife sowie die neue Positionierung der Marke Base eine Rolle.
Dabei treibt E-Plus derzeit den Netzausbau weiter voran. In diesem Jahr sollen erneut mehrere hundert Millionen Euro in die Infrastruktur fließen. Dabei wird auch die Einführung von LTE vorbereitet. E-Plus setzt hier auf Frequenzen im 1.800 Megahertz-Band. Dadurch könnte der Billig-Anbieter neben der Deutschen Telekom das zweite Unternehmen in Deutschland werden, dass auch iPhone 5-Nutzern den Zugang via LTE anbieten kann.
Eine gute Entwicklung verzeichne auch das Geschäft mit mobilen Internetzugängen, hieß es. Das Unternehmen erzielt inzwischen 40 Prozent der Kundenumsätze mit mobilen Datenverbindungen aus dem Mobilen Internet und SMS. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Anteil bei 36 Prozent.
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