Umsatzkrise: Pornobranche setzt auf Live-Webcams

Porno, Erotik, Frau, Girl Bildquelle: AnderssonLinnea
Die Pornobranche klagt, dass der Umsatz um die Hälfte eingebrochen ist. Während der DVD-Filmverleih- und Verkauf weniger einbringt, sind sogenannte Live-Webcam-Angebote und Kontaktplattformen die Hoffnungsträger.
Laut einer Umfrage des Magazins Xbiz macht die Pornobranche nur noch einen jährlichen Umsatz von 5 Milliarden US-Dollar. Die Umfrage basiert auf Schätzungen von 311 Befragten aus Branchenunternehmen. Verlässliche Umsatzanalysen zur Pornobranche, deren nicht börsennotierten Unternehmen keine Geschäftsberichten vorlegen müssen, gibt es nicht.

Etwa seit 2005 sind laut der Xbiz-Umfrage einige Marktsegmente durch die Verfügbarkeit von kostenloser Pornografie im Internet, Amateurpornografie, illegalen Filmkopien und Wirtschaftskrise massiv eingebrochen. Mobile Plattformen und interaktive Formate wie sogenannte Live-Webcam-Angebote hätten dagegen zugelegt, so Xbiz. Damit sind Plattformen wie Streamate, iFriends oder LiveJasmin gemeint, auf denen meist weibliche Darstellerinnen aus aller Welt Sexshows zum Minutenpreis anbieten. Die Betreiber bieten nur die Server-Plattform, den Abrechnungsservice und das Inkasso, wofür sie einen hohen Umsatzanteil von den Darstellerinnen kassieren, die oft von zuhause, oder in Studios, arbeiten.

Diane Duke, die Chefin der Pornobranchenorganisation Free Speech Coalition, sagte Businessweek im Juni 2012, das der Umsatz seit 2007 um die Hälfte eingebrochen sei und bei unter 10 Milliarden US-Dollar liegt. Mehrere Chefs von Pornostudios halten die Angaben laut Businessweek aber für zu optimistisch.

Auf die Frage zum Umsatz der Pornobranche antworten 36 Prozent in der Xbiz-Umfrage, dass der Umsatz über 5 Milliarden US-Dollar im Jahr liege. Über 10 Milliarden US-Dollar halten 29 Prozent für richtig. Dagegen schätzen 21 Prozent den Umsatz auf über 1 Milliarde US-Dollar. Die verbleibenden 21 Prozent denken der Umsatz der Branche liege unter 1 Milliarde US-Dollar.

Die Schätzungen beinhalten Erlöse durch DVD- und Blu-ray-Vermietung und Verkauf, kostenpflichtige Websites, Video-on-Demand, Live-Webcams, mobile Plattformen und Pay-TV-Angebote über Kabel- und Satellitenfernsehen.

Die Xbiz-Befragten erklären, dass die Einnahmen der Pornobranche seit 2005 um die Hälfte gefallen sind. Am stärksten von dem Rückgang betroffen seien die Anbieter von Pornofilmen auf DVD. Die Unternehmen überlebten aber durch Angebote von Live-Webcams und Dating-Plattformen. (Autor: Thomas Gerhard Pütz) Porno, Erotik, Frau, Girl Porno, Erotik, Frau, Girl AnderssonLinnea
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