Am vergangenen Wochenende erreichten den Chef des finnischen Sicherheitsdienstleisters 'F-Secure', Mikko H. Hypponen, einige E-Mails aus dem Iran. Der Absender beschreibt darin einen neuartigen Computer-Schädling.
Namentlich ist der Absender dieser elektronischen Post nicht öffentlich bekannt. Er arbeitet für die Atomic Energy Organization of Iran (AEOI). F-Secure konnte bislang zwar nicht lückenlos überprüfen, ob die Schilderungen der Wahrheit entsprechen, aber die E-Mails stammen offenbar aus dem Netzwerk des AEOI.
In der besagten Nachricht, welche von F-Secure in einem Auszug gezeigt wurde, spricht der Wissenschaftler von einem erneuten und erfolgreichen virtuellen Angriff auf das Nuklear-Programm des Irans. Betroffen waren von dieser Problematik zwei Standorte seiner Organisation.
Siehe auch: Spionage-Trojaner greift Ziele in Israel und Iran an
Welche Schwachstelle der angesprochene und bislang namentlich nicht bekannte Schadcode konkret ausnutzte, um in das Netzwerk eindringen zu können, ist unbekannt. Angeblich habe die Malware auf der einen Seite bestimmte Systeme, dazu gehören auch Geräte von Siemens, heruntergefahren.
Auf einigen der Arbeitscomputer zeigte sich ferner ein ebenfalls außergewöhnliches Phänomen. Immerhin spielte auf diesen Systemen mitten in der Nacht der Titel Thunderstruck von AC/DC in voller Lautstärke.


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