15-Jähriger knackte über 250 Rechner von Firmen

Einem 15-jährigen Schüler aus Österreich war es offenbar möglich, Computer-Systeme von 259 Unternehmen erfolgreich zu knacken. Von einer Spezialeinheit des Bundeskriminalamts wurde er nun aufgespürt und angezeigt.

Das Online-Portal 'Kurier' berichtet in einem kürzlich veröffentlichten Artikel über die Machenschaften des 15-Jährigen. Der jugendliche Hauptschüler konnte den getroffenen Schilderungen zufolge die Passwörter von 259 Unternehmen knacken. 15-jähriger Hacker aus ÖsterreichÜbernommene Webseite des Schülers Zur Verfolgung seiner Ziele setzte der Schüler auf ein Werkzeug, welches er über ein nicht näher beschriebenes Internetforum bezogen hatte. Auf dieser Plattform hat er später auch die zugehörigen Daten der Unternehmen veröffentlicht. Als das Bundeskriminalamt darauf aufmerksam wurde, verfolgte man erfolgreich seine Spur und konnte den Schüler inzwischen anzeigen.

Mit Meldungen über erfolgreiche virtuelle Angriffe auf diverse Webseiten war die geheime Spezialeinheit C4 (Cyber-Crime-Competence-Center) seit Januar dieses Jahres konfrontiert. Dank dem angesprochenen Tool konnte der Schüler die notwendigen Zugangs- und Benutzerdaten auslesen. Auf den Webseiten hat der Schüler mit dem Alias ACKI3STX dann eigene Grußbotschaften, wie auf dem Screenshot zu sehen ist, hinterlassen.

Der Leiter der Cybercrime-Spezialeinheit im Bundeskanzleramt, Leopold Löschl, macht sich im Hinblick auf diese Vorfälle vermutlich einige nicht unbegründete Sorgen um die Wirtschaft und die IT-Sicherheit. Immerhin wurde, wie dieser aktuelle Fall aus dem Nachbarland unter Beweis stellt, ein 15-Jähriger zu einer Gefahr.


Augenscheinlich nahm der Schüler keine bestimmten Unternehmen ins Visier. Die Palette reicht von Suchdiensten, über Touristik bis hin zu Erotik. Unter dem Strich sollen 30 Firmen aus Österreich betroffen sein. Ob und wie viele Deutsche Unternehmen betroffen sind, ist aktuell ungewiss.
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Über die Freizeitbeschäftigung einiger Teenies fällt mir gerade 'n passender Spruch ein - den ich mir höflicher Weise aber kneife...
 
@GordonFlash: Warum? Das nennt man heutzutage Bewerbungen. Eine gefüllte Strafakte mit derartigen Inhalten verschaft Jobs my Microsoft, Apple und co. Ich wünschte ich würde was davon verstehen.
 
@eilteult: Destruktiv zu sein ist heute ein bevorzugtes Bewerber-Kriterium? ^^
 
@GordonFlash: Das ist zumindest in schon einigen Fällen so gewesen.
 
@eilteult: Nur wenn er das Tool auch erfunden hätte. Es einfach runterzuladen und zu nutzen, dürfte wohl kaum als Bewerbung reichen.


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