Microsoft legt seinen Netflix-Konkurrenten auf Eis
Der Software-Konzern Microsoft hat seine geplante Video-Plattform vorerst auf Eis gelegt. In den Dienst, über den Filme und Fernsehserien ähnlich wie bei Netflix als Streams angeboten werden sollten, hatte das Unternehmen bereits über Monate hinweg Ressourcen gesteckt.
Seit rund einem Jahr liefen auch schon Verhandlungen mit diversen Inhalte-Anbietern. Eigentlich wollte man in den nächsten Monaten starten können. Allerdings stellte sich nun heraus, dass die Lizenzgebühren nicht mit dem vorgesehenen Geschäftsmodell finanzierbar gewesen wären, berichtete die Nachrichtenagentur 'Reuters' unter Berufung auf informierte Kreise.
"Sie haben Microsoft TV gebaut, es uns vorgeführt und nach unserer Preisliste gefragt, dann antworteten sie: 'Ooh ah, das ist teuer.", zitiert die Agentur einen beteiligten Manager eines Medienunternehmens. Seitens Microsofts kommentierte man die Aussagen bisher nicht.
Über die Plattform sollten Nutzer gegen Zahlung einer monatlichen Gebühr unbegrenzt Zugriff auf eine große Bandbreite von Filmen und Fernsehserien erhalten. Um sich von Netflix abzusetzen, wollte Microsoft dabei auch deutlich aktuellere Inhalte bereitstellen. Im Grunde sollte es so möglich sein, auf einen normalen TV-Kabelanschluss zu verzichten. Dieses Vorhaben ließ die Lizenzkosten allerdings stark steigen.
Microsoft TV wurde außerdem mit modernen Features bei der Navigation ausgestattet. So ist beispielsweise die Steuerung über Spracherkennungs-Systeme oder Gesten bereits fest in die Plattform integriert.
Vorerst bleibt nun also erst einmal die Bereitstellung der Inhalte über Xbox Live für die Spielekonsolen-Nutzer im Fokus Unternehmens. Die Medienkonzerne hoffen aber dass Microsoft auch bezüglich des Themas Microsoft TV wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Man wolle sehen, was die Zukunft bringt, hieß es.
"Sie haben Microsoft TV gebaut, es uns vorgeführt und nach unserer Preisliste gefragt, dann antworteten sie: 'Ooh ah, das ist teuer.", zitiert die Agentur einen beteiligten Manager eines Medienunternehmens. Seitens Microsofts kommentierte man die Aussagen bisher nicht.
Über die Plattform sollten Nutzer gegen Zahlung einer monatlichen Gebühr unbegrenzt Zugriff auf eine große Bandbreite von Filmen und Fernsehserien erhalten. Um sich von Netflix abzusetzen, wollte Microsoft dabei auch deutlich aktuellere Inhalte bereitstellen. Im Grunde sollte es so möglich sein, auf einen normalen TV-Kabelanschluss zu verzichten. Dieses Vorhaben ließ die Lizenzkosten allerdings stark steigen.
Microsoft TV wurde außerdem mit modernen Features bei der Navigation ausgestattet. So ist beispielsweise die Steuerung über Spracherkennungs-Systeme oder Gesten bereits fest in die Plattform integriert.
Vorerst bleibt nun also erst einmal die Bereitstellung der Inhalte über Xbox Live für die Spielekonsolen-Nutzer im Fokus Unternehmens. Die Medienkonzerne hoffen aber dass Microsoft auch bezüglich des Themas Microsoft TV wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Man wolle sehen, was die Zukunft bringt, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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