FIFA 12 im Test: Auftakt der neuen Fußball-Saison

Fußball, Fifa, FIFA 12 Bildquelle: EA Sports
Alle Jahre wieder beschert uns der US-amerikanische Publisher und Entwickler Electronic Arts (EA) eine neue Fußballsimulation aus seiner bekannten FIFA-Reihe. FIFA 12 steht ab dem 29. September in den Regalen der Händler (und schon jetzt im Preisvergleich) und wird für PC, PlayStation 3, PlayStation 2, PlayStation Portable, Xbox 360, Nintendo Wii sowie Nintendo 3DS erhältlich sein. Im Folgenden findet Ihr unsere Review, in Zusammenarbeit mit unserem Partner GameReport.de.

Gameplay
Im Singleplayer-Modus kann sich der Spieler zwischen drei Karrieren entscheiden. So stehen die Modi Spieler, Manager und Spielertrainer zur Auswahl. Als Manager zieht man hinter den Kulissen die Fäden und kümmert sich um Transfers, Taktiken und die Talentsuche. Als Spieler agiert man hingegen auf dem Feld. Zuallererst muss man sich jedoch erst einmal einen Stammplatz im Team sichern.

Für das Abschließen bestimmter Aufgaben erhält man Punkte, die man in die Attribute seines Spielers investieren kann, ehe dieser den Profis in nichts mehr nachsteht. Als Spielertrainer übernimmt man alle Aufgaben, die auf und neben dem Platz anfallen. Mit über 30 Ligen und fast 15.000 echten Spielern steht einem dabei wie immer eine umfangreiche Bandbreite zur Verfügung.


In der Vergangenheit war EA immer wieder vorgeworfen worden, dass FIFA nur wenige Neuerungen wie zum Beispiel Spielerupdates bietet. Viele Kritiker dürften mit FIFA 12 allerdings vollauf bedient sein, denn im neuesten Teil ändert sich einiges, angefangen bei der Verteidigung. Das stupide Drücken eines bestimmten Knopfes reicht nun nicht mehr aus, um dem Gegenspieler den Ball abluchsen zu können. Die Taste muss fortan zeitlich abgestimmt gedrückt werden, ansonsten geht der Versuch ins Leere oder man verursacht ein Foul. Zudem kann dem Gegner (unbemerkt) ein kleiner Stoß versetzt werden, sodass dieser das Gleichgewicht verliert.

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Diese Punkte machen die Verteidigung zwar komplexer, nun erhält FIFA jedoch endlich eine Komponente, die schon lange fehlte. Grätschen und Fouls sehen in FIFA 12 noch spektakulärer aus. Verantwortlich dafür ist eine Kollisions-Engine namens "Player Impact". Diese berechnet sehr genau und in Echtzeit die Berührungen zweier Spieler und sorgt dadurch für noch bessere Szenen und realistischen Fußball.

Auch der Angriff präsentiert sich wesentlich spritziger als in den Vorgängern. Die Bewegungen sind flüssiger, Dribblings präziser und Bälle prallen schneller ins Tor. Auch die KI (Künstliche Intelligenz) wurde weiterentwickelt, sodass Gegner besser mitdenken und sich weniger dumm anstellen.

Multiplayer
Etwas schöneres, als FIFA mit seinen Freunden zu spielen, gibt es eigentlich nicht. Sollten diese einmal keine Zeit haben, wechselt man in den Online-Modus. Hierfür muss man das Spiel allerdings - erstmals in der FIFA-Reihe - bei EA Origin - verifizieren lassen. Damit sollen Weiterverkäufe unterbunden werden. Einen Netzwerk-Modus sucht man bei der PC-Version daher leider vergebens. Inwiefern das ein Schritt in die richtige Richtung ist, bleibt abzuwarten.

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Ist die Verifizierung abgeschlossen, können bis zu 22 Spieler auf ein und demselben Feld agieren. Zu Hause auf dem Sofa können bis zu sieben Spieler über eine Konsole aktiv werden. Wie immer kann man sich in Ranglisten mit anderen messen.

Grafik & Sound
Wie in jedem Jahr haben die Entwickler auch bei FIFA 12 wieder einige Details verändert, um so der Realität noch ein Stückchen näher zu kommen. Diese Grafik sieht schon jetzt so gut aus, dass der reale Fußball womöglich bald an sein digitales Ebenbild angepasst werden muss und nicht mehr andersherum. Zwar wurden die Gesichter der Spieler in FIFA 11 schon stark aufgearbeitet, in FIFA 12 ist dieser Thematik jedoch noch eine höhere Priorität zugekommen.

So wurde mit Hilfe von mehreren Kameras ein 360-Grad-Abbild der Spieler erstellt. Im Anschluss daran wurden diese in realistische 3D-Modelle umgewandelt. Auch sonst gibt es nichts zu bemängeln: das Gras scheint noch grüner und satter, die Trikots detailreicher und farbenfroher und die oft kritisierten Zuschaueranimationen noch harmonischer.

Der Sound in FIFA 12 bewegt sich auf einem hohen Niveau und zaubert eine stimmige Fußballatmosphäre ins Wohnzimmer. Hört man genauer hin, fällt schon nach kurzer Zeit auf, dass die Fangesänge noch individueller sind und die Kommentatoren mit neuen Sprüchen aufwarten. Stadiondurchsagen in den jeweiligen Landessprachen tragen ebenfalls ihren Teil zu einer gelungenen Atmosphäre bei.

Fazit
Auch wenn die neue Verteidigung alte FIFA-Hasen zu Beginn wahrscheinlich erst einmal in den Wahnsinn treiben wird, kann FIFA 12 auf ganzer Linie überzeugen. Wie in jedem Jahr glänzt FIFA mit seinen Lizenzen (über 30 Ligen, rund 15.000 echte Spielernamen und alle Stadien) und ist dem ewigen Konkurrenten "Pro Evolution Soccer", der übrigens zeitgleich erscheint (siehe Preisvergleich), in diesem Punkt einen Schritt voraus.

Dank der "Player Impact"-Engine, der verbesserten Grafik und dem innovativen Verteidigungssystem erwartet den Spieler ein frisches und gutes Fußballerlebnis im heimischen Wohnzimmer.

Preisvergleich:
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