Vodafone UK: Bug macht Femtozellen abhörbar
Der Mobilfunkkonzern Vodafone musste in Großbritannien sein "Vodafone Access Gateway" vom Markt nehmen. Dabei handelt es sich um eine Femto-Zelle, also eine kleine Mobilfunk-Basisstation, die beispielsweise in Gebäuden zum Einsatz kommt, in denen der herkömmliche Mobilfunk-Empfang zu schlecht ist. Die Telefonate werden von dem System über eine Breitband-Verbindung zum Vodafone-Netz weitergeleitet.
Vodafone stellte den Betrieb ein, nachdem eine Hacker-Gruppe Informationen darüber veröffentlichte, wie die Geräte manipuliert werden können. Der Gruppe The Hackers Choice (THC) war es unter anderem gelungen, das Root-Passwort des Gerätes herauszufinden und infolge dessen Manipulationen vorzunehmen.
Dies ermöglichte es, dass sich auch unregistrierte Handys in die von der Femtozelle aufgebaute Mobilfunkzelle einbuchen können. Im Anschluss war es für den Betreiber des Gerätes kein Problem, die Telefongespräche abzuhören. Da die Reichweite der Femtozelle bei bis zu 50 Metern liegt, wäre es also beispielsweise kein Problem, bei Veranstaltungen mit vielen Besuchern reihenweise Telefonate zu belauschen.
Es bleibt abzuwarten, wie Vodafone weitergehend auf den Vorfall reagiert. Voraussichtlich müssen die bereits verkauften Femtozellen umgetauscht werden. Immerhin lässt sich die Sicherheitslücke in dem Gerät laut Angaben von THC nicht durch ein Firmware-Update lösen, sondern es bedürfe einer Änderung des Hardware-Designs.
Vodafone stellte den Betrieb ein, nachdem eine Hacker-Gruppe Informationen darüber veröffentlichte, wie die Geräte manipuliert werden können. Der Gruppe The Hackers Choice (THC) war es unter anderem gelungen, das Root-Passwort des Gerätes herauszufinden und infolge dessen Manipulationen vorzunehmen.
Dies ermöglichte es, dass sich auch unregistrierte Handys in die von der Femtozelle aufgebaute Mobilfunkzelle einbuchen können. Im Anschluss war es für den Betreiber des Gerätes kein Problem, die Telefongespräche abzuhören. Da die Reichweite der Femtozelle bei bis zu 50 Metern liegt, wäre es also beispielsweise kein Problem, bei Veranstaltungen mit vielen Besuchern reihenweise Telefonate zu belauschen.
Es bleibt abzuwarten, wie Vodafone weitergehend auf den Vorfall reagiert. Voraussichtlich müssen die bereits verkauften Femtozellen umgetauscht werden. Immerhin lässt sich die Sicherheitslücke in dem Gerät laut Angaben von THC nicht durch ein Firmware-Update lösen, sondern es bedürfe einer Änderung des Hardware-Designs.
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