USA: Mehr Femtozellen als Handymasten in Betrieb

Mobiles Internet In den USA sind inzwischen mehr Femtozellen im Einsatz als Mobilfunk-Sendemasten. Zahlreiche Nutzer werden also bei mangelhafter Netzabdeckung selbst aktiv. Bei Femtozellen handelt es sich um kleine Mobilfunk-Sendeanlagen, mit denen beispielsweise der Handy-Empfang innerhalb eines Gebäudes verbessert werden kann. Die Geräte sind über die lokale Internet-Anbindung mit den jeweiligen Mobilfunkbetreibern verbunden.

350.000 Femtozellen sind nach einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Informa in den USA schon im Einsatz. Die Netzbetreiber verfügen hingegen zusammengenommen über 256.000 Sendeanlagen für den Mobilfunk.

Die Zahl der kleinen Funkstationen steigt derzeit weiter schnell an. Die Marktforscher gehen davon aus, dass bereits im kommenden März die Marke von einer halben Million überschritten wird. Ihre Verbreitung wird dabei von den Netzbetreibern sogar aktiv gefördert.

Für diese ist es meist günstiger, einer Reihe von Kunden solche Systeme subventioniert oder gar umsonst zur Verfügung zu stellen, als in einer bestimmten Region die Netzabdeckung zu verbessern.
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