Video-Standards: Kartellverdacht gegen MPEG LA

Recht, Politik & EU Die Auseinandersetzung um einen einheitlichen Standard für die Darstellung von Videos in HTML5 hat nun dazu geführt, dass sich das US-Justizministerium in die Sache einschaltet. Dessen Wettbewerbs-Abteilung hat eine Untersuchung gegen die MPEG LA eingeleitet. Die Organisation setzt sich unter anderem aus verschiedenen großen IT-Unternehmen zusammen und hält die Rechte am Video-Standard H.264, der aktuell am weitesten verbreitet ist, was Online-Videos angeht.

Das Justizministerium will nun prüfen, ob die MPEG LA unerlaubte Methoden angewandt hat, um die Bereitstellung einer freien, nicht von einem Patentpool abhängigen Alternative durch den Suchmaschinenkonzern Google zu behindern, berichtete das 'Wall Street Journal'.

Die MPEG LA hatte angekündigt, genau zu prüfen, ob Googles WebM-Codec nicht doch Methoden verwendet, die durch ihren eigenen Patent-Pool geschützt sind. Die Untersuchung des Vorgangs soll nun zeigen, ob es dabei eher darum ging, rechtliche Unsicherheit bei den potenziellen Nutzern von WebM zu schaffen und diese davon abzuhalten, den Codec in ihren Produkten zu verwenden.
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