Malware-Toolkits nutzen geklauten Kopierschutz

Sicherheit & Antivirus Die Autoren von Toolkits zur Verbreitung von Schadsoftware gehen nach Angaben von Sicherheitsexperten dazu über, ihre Programme mit Kopierschutz- und DRM-Maßnahmen zu versehen, die teilweise einfach "gestohlen" werden. Wie der Sicherheitdienstleister Symantec laut 'ZDNet Australia' herausfand, versuchen die Entwickler einiger umfangreicher Malware-Toolkits durch die Integration von Kopierschutzsystemen und Digital Rights Management zu verhindern, dass die oft unerfahrenen Nutzer ihre Produkte verwenden, ohne dafür zu bezahlen.

Die Anbieter der Toolkits können diese daher an technisch unversierte Nutzer "vermieten". Teilweise wird von den Kunden eine Beteiligung an den mit Hilfe der Software illegal erzielten Einnahmen verlangt, um so von ihren Aktivitäten zusätzlich zu profitieren.

Häufig bedienen sich die Hersteller der Schadsoftware-Toolkits einfach bei Anbietern anderer populärer Anwendungen. So kommen laut Symantec oft "gestohlene" Kopierschutzsysteme zum Einsatz, die das Unternehmen bei seinen eigenen Produkten nutzt. Auch die DRM-Systeme anderer bekannter Softwarehersteller würden einfach übernommen.

Die Entwickler der Toolkits versuchen so, ihre Einnahmen zu steigern. In den letzten Jahren sei der Preis derartiger Programme extrem gestiegen. Waren die Kits 2006 noch für rund 15 Dollar erhältlich, so werden mittlerweile aufgrund der hohen Erfolgsaussichten bei den mit ihnen durchgeführten Betrugsversuchen oft über 8000 Dollar fällig.
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