Motorolas Handy-Sparte auf einem steinigen Weg

Wirtschaft & Firmen Obwohl die Handy-Sparte des US-Konzerns Motorola durch ihre Android-Geräte den freien Fall der letzten Jahre stoppen konnte, ist kurzfristig noch kein profitables Geschäft zu erwarten. Auch im ersten Quartal des kommenden Jahres werde man hier Verluste verzeichnen, erklärte der stellvertretende Chef des Unternehmens, Sanjay Jha, auf einer Analysten-Konferenz. Im Vergleich zum Vorjahr sei aber mit einer signifikanten Verbesserung der Ergebnisse zu rechnen.

Zumindest im derzeit laufenden Quartal mache man im Handy-Geschäft gute Fortschritte, so Jha. Schon im letzten Jahresviertel konnte hier ein 20-prozentige Umsatzwachstum auf rund 2 Milliarden Dollar verbucht werden, das den Bereich aber noch nicht in die Gewinnzone führte.

Im operativen Geschäft lag der Verlust noch bei 43 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr, als noch ein Fehlbetrag von 216 Millionen Dollar verzeichnet wurde, ist dies aber bereits eine spürbare Verbesserung. Diese ist auch dringend geboten: Immerhin soll Motorolas Handy-Geschäft ab dem 4. Januar als eigenständiges Unternehmen überleben.

Jha will dabei aber keine zu großen Risiken eingehen. Obwohl Europa ein wichtiger Markt für Handyhersteller ist, wird es keine übereilten Aktionen geben, um den hier relativ geringen Marktanteil zu verbessern. Bevor man diese Herausforderung angehen könne, müsse man sich eine wesentlich bessere finanzielle Basis aufbauen, erklärte der Manager.
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