Microsoft will 'kranke' PCs aus dem Netz verbannen

Sicherheit & Antivirus Microsofts Sicherheitsexperten fordern eine internationale Zusammenarbeit von Software-Herstellern und Sicherheitsdienstleistern, um von vornherein zu verhindern, dass sich "kranke" PCs mit dem Internet verbinden können. Wie Microsofts Corporate Vice President of Trustworthy Computing, Scott Charney, jetzt im offiziellen Firmenblog erklärte, würden ungeschützte oder kompromittierte Computer eine Gefährdung für andere Rechner darstellen, wie es auch bei kranken oder ungeimpften Menschen der Fall ist.

Microsoft fordert deshalb die Umsetzung eines vier Punkte umfassenden "Gesundheitsplans" für das Internet. Zunächst soll ermittelt und definiert werden, wie der gesunde Zustand eines PCs aussieht. Dabei könnte man sich an aktiven Client-seitigen Schutzmaßnahmen und der möglichen Existenz von Schadsoftware orientieren.

Als zweiter Schritt soll ein sicheres System von Zertifikaten geschaffen werden, um einer Fälschung der Daten vorzubeugen. Diese Zertifikate sollen dann für die jeweiligen Zugangsanbieter abrufbar gemacht werden, damit die Unternehmen bei Problemen schnell eingreifen und infizierte Systeme vom Internet trennen können. In einem vierten Schritt sei die Schaffung eines rechtlichen Rahmens nötig.

Nur mit einem solchen System sei es möglich, wie in der echten Welt internationale, nationale und örtliche Gesundheitsorganisationen mögliche "Krankheiten" identifizieren, überwachen und kontrollieren zu lassen, um nötigenfalls Quarantänemaßnahmen zu ergreifen, die einen Schutz anderer Systeme zu ermöglichen, so Charney.
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