Neuseeland: Massive Datenpanne beim Pizzabäcker

Datenschutz Eine Datenpanne bei der größten Pizza-Lieferkette des Landes beschäftigt derzeit die Neuseeländer. Angreifer haben sich Zugang zu den Systemen von "Hell Pizza" verschafft und die komplette Kundendatenbank kopiert.

In ihre Hände fielen dabei die persönlichen Daten von 230.000 Neuseeländern. Die Datensätze enthielten die Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Passwörter und Pizza-Bestellungen. Unter den Betroffenen sind auch eine Reihe von Prominenten, berichtete der 'New Zealand Herald'.


Anfangs stritt die Pizza-Kette noch ab, dass es ein Problem mit dem Datenschutz gebe. Als man sie allerdings mit Auszügen aus der Datenbank konfrontierte, die bereits im Netz kursiert, wurden die Behörden eingeschaltet und die Kunden informiert.

Das Unternehmen hatte Anfangs den Verdacht, dass ein Mitarbeiter für das Problem verantwortlich ist. Sicherheits-Experten halten dies jedoch für unwahrscheinlich. Ihren Analysen zufolge weist das Portal, über das Online-Bestellungen vorgenommen werden können, eine ganze Reihe von Sicherheitslücken auf.

Die betroffenen Prominenten gaben sich allerdings gelassen. Der DJ und Radiomoderator Mike Puru erklärte, er sei zwar schockiert, wie leicht Unbefugte an seine Daten gelangen konnte, er könne aber bestätigen, dass er Hühnchen mag.

Der Komiker Dai Henwood sagte: "Mein Twitter-Account wurde gehackt, mein Facebook-Account wurde gehackt und ich bin mir sicher, dass ohnehin halb Neuseeland bereits meine Telefonnummer kennt." Er wolle daher nichts Schlechtes über seinen Pizza-Bäcker sagen.
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Interessantes Verhalten der Prominenten. Auch wenn ein solcher Vorfall alles andere als lustig ist.
 
@Fallen][Angel: im Endeffekt treffen die Prominenten den Nagel aber auf dem Kopf: alles was im Internet über mich steht, ist potentiell lesbar, wer anderes denkt, der möge mit seinen illusionen leben.
 
@Fallen][Angel: Über Prominente gibt es ohnehin viel zu lesen... auf Wikipedia z.B. Oder einfach mal google anschmeißen oder eine der zig VIP Zeitungen kaufen. Ich denke Prominente sehen das dann etwas lockerer. Ärgerlich vielleicht dann wenn es um irgendeine Geheimnummer vom Handy etc. geht. Ansonsten erledigen die Paparazzi den Rest. So gesehen sind Prominente ohnehin schon mehr als gläsern, weshalb die sich wohl an ein paar gestohlenen Kontaktdaten ihrer ohnehin bekannten Wohnung und öffentlich bekannten Telefonnummer nicht mehr stören.
 
@Fallen][Angel: Puuhh...zum Glueck habe ich bisher nur bei PizzaHut bestellt. :-)) Aber die Hell Pizza ist echt lecker. Aber so sind die Kiwis halt, bloss keine Aufregung, sie nehmen alles viel gelassener. Auf der anderen Seite stehen die Prominenten nicht so im Mittelpunkt wie es vielleicht der Fall in den USA ist. Wenn man in Wellington Peter Jackson begegnet, dann laufen die meisten einfach vorbei oder sagen ganz normal Hi!
 
wusste gar nicht, dass es so viele Neuseeländer gibt :-D


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