USA: Virales Marketing über Blogs bald erschwert

Wirtschaft & Firmen Die US-Handelskommission FTC hat den Spielraum für virales Marketing im Internet deutlich eingeschränkt. Blogger müssen zukünftig ihre Beziehungen zu Unternehmen und Anzeigenkunden offenlegen. Das berichtete die US-Tageszeitung 'New York Times'. Vor allem Blogger mit größerer Reichweite erhielten in den letzten Jahren häufig neue Produkte von verschiedenen Herstellern geschenkt. Die Unternehmen erhofften sich letztlich positive Testberichte.

Eine lohnende Investition - immerhin wird vermeintlich freien Bloggern von potenziellen Kunden mehr Glauben geschenkt als einer teuren Werbekampagne. Um die Vorgänge im Hintergrund für den Endnutzer transparenter zu gestalten, müssen die Autoren von Weblogs deshalb nun bei einer positiven Produktbesprechung vermerken, wenn sie vom jeweiligen Hersteller durch Anzeigenschaltungen oder Geschenke begünstigt wurden.

Die neue Regelung soll am 1. Dezember in Kraft treten. Allerdings gibt es auch Kritiken - vornehmlich von Unternehmen, die auf diese Weise Marketing betreiben. Diese merken an, dass es einen klaren Unterschied zwischen Werbung und der Vergabe von Testmustern an Blogger gebe - auf die Berichte letzterer habe man schließlich keinen Einfluss, weshalb der Vorgang nicht mit einer Anzeigenschaltung gleichgesetzt werden könne.
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