China schaltet das Internet in Unruhe-Region ab

Recht, Politik & EU Die chinesischen Behörden haben in Urumqi, der Hauptstadt der Xinjiang, die Zugangsmöglichkeiten zum Internet komplett abgeschaltet. Die Kommunikation unter den Aufständischen soll so erschwert werden. Die Abschaltung steht in Zusammenhang mit Stellungnahmen der chinesischen Regierung, nach denen Vertreter der Volksgruppe der Uiguren, die im Exil leben, die Menschen in ihrer Heimat zu Provokationen gegenüber den Staatsorganen aufgefordert haben sollen.

Die Protestierenden geben hingegen der Polizei die Schuld am Gewaltausbruch, weil diese eine friedliche Demonstration niedergeknüppelt haben soll. Bei Auseinandersetzungen zwischen der Bevölkerung und der Polizei soll es inzwischen rund 140 Tote gegeben haben. Hinzu kommen zahlreiche Verletzte und Verhaftete.

Während Internet-Verbindungen in der Region gar nicht mehr zustande kommen, funktioniert das Telefonnetz zumindest sporadisch. Nach offiziellen Mitteilungen sollen Online-Verbindungen für 48 Stunden unterbunden werden. Flauen die Auseinandersetzungen bis dahin nicht ab, kann die Sperrung aber durchaus länger aufrecht erhalten werden.
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