Microsoft meint: "Wirtschaftskrise gut für das Klima"
Gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise seien Unternehmen bestrebt, ihre Betriebskosten zu reduzieren. Insbesondere Geschäftsreisen und der Energieverbrauch treiben die Kosten in die Höhe. Der Einsatz von Green-IT helfe, die Kosten effektiv zu minimieren und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Microsoft habe dazu durchaus einen Beitrag zu leisten: So böten beispielsweise die Business-Lösungen des Herstellers Unternehmen die Möglichkeit, umweltbewusst ihre Kosten zu senken. Windows Vista und Windows Server würden beispielsweise helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren.
Der Einsatz von Unified Communication-Software vermeide unnötige Geschäftsreisen, Office OneNote sowie InfoPath steigern die Produktivität und gebieten der Papierflut im Büro Einhalt. Der Einsatz von System Center und Business Intelligence (BI)-Lösungen ermöglicht es außerdem, Arbeitsprozesse zu optimieren und den Emissionsausstoß zu verringern.
Es darf allerdings bezweifelt werden, dass die Weltwirtschaftskrise tatsächlich eine positive Bilanz auf den CO2-Ausstoß hat. Sicherlich reduzieren moderne, energiesparende Produkte die Kosten, allerdings sind andere Umweltschutz-Technologien in der Regel das erste, was der Gewinnoptimierung in Firmen zum Opfer fällt. Insoweit bleibt die These wohl nur eine Werbebotschaft aus Redmond.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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