Microsoft: Das kosten Gratis-Angebote für Mitarbeiter

Wirtschaft & Firmen Angesichts der Wirtschaftsentwicklung stehen bei Microsoft einmal mehr die kostenlosen Angebote für Mitarbeiter auf dem Prüfstand. Hier tun sich Einsparpotenziale in Millionenhöhe auf.

In einer internen Präsentation, die dem 'Seattle Post Intelligencer' vorliegt, werden die aktuellen Kosten für verschiedene Services aufgeführt. Demnach sind für das kommende Jahr allein für die Verpflegung der Beschäftigten in Redmond 42 Millionen Dollar eingeplant.


20 Millionen Dollar kosten beispielsweise die kostenlos bereitgestellten Getränke. Hinzu kommen 8 Millionen Dollar für Zuschüsse zum Kantinenessen sowie 12 Millionen Dollar für sonstige Catering-Angebote. 1 Million Dollar werden für das iCup-Programm ausgegeben, über das Mitarbeiter Kaffeegutscheine für die Starbucks-Kette erhalten. Die gleichen kosten fallen für die Entsorgung von Küchenabfällen an.

Ein weiterer großer Posten ist die Bereitstellung von Transportmöglichkeiten. So betreibt Microsoft Buslinien, mit denen Angestellt zur Arbeit und nach Hause gebracht werden. Kostenpunkt: 13 Millionen Dollar pro Jahr. 14 Millionen Dollar fließen außerdem in den Shuttle-Service, der die verschiedenen Bürohäuser auf dem Microsoft-Campus miteinander verbindet.

Bisher ist nach Angaben des Unternehmens allerdings noch keine Abschaffung von Leistungen geplant. Während der letzten Rezession hatte Microsoft vorübergehend den Handtuch-Service ausgesetzt, was zu großem Unmut unter der Belegschaft führte. Über das Angebot werden frische Handtücher bereitgestellt, damit sich die Entwickler duschen können, wenn sie in ihren Pausen die Sporteinrichtungen auf dem Campus genutzt haben.
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Klingt auf jedenfall wie ein sehr sozialer Arbeitgeber! Ich kenne Firmen, wo der Chef schon die Stirn runzelt, wenn seine 200 Angestellten eine Kantine fordern...
 
@silentius: da kann ich nur zustimmen, klingt irgendwie nicht schlecht :-)
 
@silentius: Ist bei großen Firmen in Amerika aber üblich. Den deutschen Arbeitnehmer beeindruckt das, aber in USA ist das normal. Zumindest im IT-Bereich.
 
@DennisMoore: Stimmt so nicht ganz. Selbst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist dies nicht normal. Glaube mir, ich spreche aus Erfahrung und dies im IT-Bereich. Sicher sind sie im solchen Bereiche grosszügiger als wir es uns gewohnt sind, aber mit MS kann höchstens noch Google mithalten. Apple bietet auch viel, aber bei Weitem nicht so viel. Die meisten anderen fehlt es genau so an den Finanzen wie hier. Dort werden nur die Spezialisten grosszügig/bevorzugt behandelt.Negativ ist sicher, dass man viel weniger Ferien hat, schlechteren Kündigungsschutz, Krankenversicherung und der Lohn im Verhältnis. Im Bezug auf Steuern Lebensunterhaltslosten usw., solche Sachen sollte man auch berücksichtigen. Da erscheint die Bilanz doch nicht mehr so rosig zusein.....
 
@silentius: Es gibt eben wirklich Firmen, in denen man begriffen hat, das motivierte Mitarbeiter mehr zu leisten im Stande sind! Am Ende hat die Firma das Geld wieder raus, nur das sich das eben nicht direkt in der Buchhaltung wiederspiegelt.


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