AMD plant Supercomputer für PC- und Handyspiele

Supercomputer Der Chip-Hersteller AMD plant den Bau eines neuen Supercomputers, der ein gänzlich neues Einsatzgebiet erschließen soll: Die Berechnung von 3D-Grafiken für Spiele. "Fusion Render" nennt sich das Projekt, erläuterte Konzernchef Dirk Meyer gestern auf der Unterhaltungselektronikmesse CES. Die Grundlage der Idee ist das Cloud-Computing, bei dem die Berechnung und Speicherung von Daten über das Internet vom Rechner des Nutzers auf leistungsfähige Server ausgelagert wird.

Auf die Leistung des neuen Supercomputers sollen zukünftig vor allem Entwickler von Spielen für PCs und Handys Zugriff erhalten. Diese können dann einen Zugang in ihre Produkte integrieren. Aufwändige 3D-Berechnungen, die ein Handy-Prozessor beispielsweise nicht durchführen kann, übernimmt so das "Fusion Render"-System.

Die fertigen Informationen werden schließlich über Internet-Verbindungen an das jeweilige Endgerät zurückgegeben. Letztlich sollen die Grafikdaten, obwohl die Internetverbindung hier einen Flaschenhals darstellt, so schneller zur Verfügung stehen, als wenn diese lokal berechnet werden müssten.

Die Basis des neuen Supercomputers sollen laut Meyer neue Fusion-Prozessoren bilden, in denen jeweils zwei herkömmliche CPU-Kerne mit dem Kern eines Grafikchips verbunden werden. Zum Einsatz kommen dabei Phenom II- und ATI Radeon HD 4870-Cores. Geplant ist eine Rechenleistung im Petaflops-Bereich.
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