ATI: Keine Materialfehler à la Nvidia bei Laptop-GPUs

Grafikkarten AMDs Grafiksparte ATI hat ihre Hardware-Partner wegen der Materialprobleme beim Konkurrenten Nvidia darüber informiert, das bei den eigenen Produkten keine derartigen Schwierigkeiten zu erwarten sind. Die ATI Mobility Radeon Serie sei einwandfrei, hieß es.

In den letzten Wochen habe es ein erhebliches Medienecho wegen der Zuverlässigkeit bestimmten Notebooks-Grafikchips wegen Schäden am Die bzw. dessen Packaging gegeben. AMD wolle deshalb den Kunden versichern, dass bei den GPUs der Mobility Radeon Reihe keine derartigen Ausfälle zu vermelden seien, hieß es einer Stellungnahme.

Bei ATI sei schon vor Jahren wegen des Inkrafttretens der RoHS-Bestimmungen auf die Verwendung einer als "euctectic mixture" beschriebenen Materialmischung zur Befestigung der Chips auf ihren Trägern umgestellt worden. Diese sei widerstandsfähiger als alternativ zu verwendende Verfahren, bei denen bekannt sei, dass sie bei fehlerhafter Anwendung zu Materialschäden und Ausfällen führen können.

Damit sei die Entwicklung spezieller Herstellungsprozesse möglich gewesen, bei denen sichergestellt werden kann, das die Chips stabil bleiben. Dazu habe man zusätzliche Maßnahmen ergriffen und unter anderem den gesamten Produktionsprozess optimiert. Die Hardware-Partner könnten jederzeit Einblick in die Prozesse des Packagings und der Qualitätssicherung nehmen, so AMD weiter.

Der Konkurrent spielt mit seinen Äußerungen zweifelsohne auf die Materialfehler bei Nvidias Notebook-Grafikchips an, die das Unternehmen Anfang Juli eingestehen musste. Nvidia hat bisher keine genauen Angaben gemacht, warum die Notebook-Varianten der G84 und G86 GPUs bei starken Temperaturschwankungen Schaden nehmen können.
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