Australien: Musikfirmen wollen ISP-Kunden verklagen

Internet & Webdienste Erst in der letzten Woche konnte die US-Musikindustrie ihren ersten Sieg in einem Gerichtsverfahren gegen einen angeblichen Filesharer davontragen. Die Entscheidung, eine junge Frau wegen des Uploads von 24 Musikstücken zur Zahlung von mehr als 220.000 US-Dollar zu verurteilen, stieß offenbar auch in Australien auf offene Ohren. Wie die Zeitung Sydney Morning Herald berichtet, droht die australische Musikindustrie nun mit Klagen gegen Einzelpersonen, die illegal Musik heruntergeladen haben sollen, wenn die Internet-Provider nicht mehr Kontrolle über ihre Nutzer ausüben. Bisher weigern sich die Anbieter von Internetzugängen noch beharrlich.

Die Musikfirmen drängen schon seit Jahren darauf, dass die Provider ihre Kunden über mögliche Urheberrechtsverletzungen informieren. Die Branche ist jedoch der Meinung, dass man den Australiern nicht vorschreiben kann, was sie mit ihrem Internetzugang anzustellen haben. Da die Musikindustrie mit ihren Appellen nicht auf Gehör stößt, erwägt man nun die direkte Auseinandersetzung mit den Nutzern der Filesharing-Netze.

Offenbar setzt der australische Verband der Musikindustrie auf eine etwas seltsame Logik. Man scheint der Annahme zu sein, dass die Kunden die Schuld für eventuelle Klagen auf ihren Internet-Provider schieben würden, da dieser ihnen den Zugriff auf illegale Inhalte nicht verwehrt hat.
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