Microsoft kämpft gegen Piraterie in Schwellenländern
Laut Mundie müssen vor allem die Regierungen in den asiatischen Staaten aktiver werden. "Wir sind so realistisch, dass wir klar sehen, dass wir noch ein Jahrzehnt oder zwei fleißig daran arbeiten müssen, wenn wir wirklich einen Forschritt in dem Bereich erzielen wollen."
In China und Vietnam konnte man bereits die ersten Erfolge erzielen. In der Volksrepublik sank der Anteil von Raubkopien in den letzten vier Jahren von 94 auf 82 Prozent. Als Grund sieht er neben den Gesetzeslücken auch die ungenügenden Investitionen im Bereich der Strafverfolgung.
Erst im Juli hatte Microsoft-Gründer Bill Gates zugegeben, von der Piraterie zu profitieren. So ist zu erkennen, dass die Chinesen lieber zu einer illegalen Windows-Kopie greifen als zum freien Betriebssystem Linux. Mit sehr günstigen Preisen für Windows und Office versucht man nun die Raubkopierer zu zahlenden Kunden zu machen.
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