Vista: Nicht mehr als vier Prozessorkerne möglich?

Windows Vista Da die Hersteller bei modernen Prozessoren durch eine Steigerung der Taktrate kaum noch deutliche Leistungszuwächse erzielen können, setzen sie auf die Integration zusätzlicher Rechenkerne. Dual- und Quad-Core-CPUs sind mittlerweile Alltag und für die kommenden Jahre hat man bereits Prozessoren mit acht und mehr Rechenkernen angekündigt. Microsofts Betriebssystem Windows könnte auf dem Weg zu immer mehr CPU-Cores nun offenbar zu einem Hindernis werden, oder zumindest die Möglichkeiten der Hersteller einschränken. Nach Angaben der Redmonder, müsse man erst grundlegende Anpassungen vornehmen, um von Prozessoren mit mehr als vier Kernen profitieren zu können.

Das erst vor einigen Monaten eingeführte Windows Vista sei zum Beispiel für den Betrieb mit 1, 2 oder 4 Prozessoren ausgelegt, sagte Ty Carlson von Microsoft laut Cnet. Problematisch sei es vor allem, den Software-Entwicklern klar zu machen, dass sie sich auf immer mehr Rechenkerne einstellen müssen, hieß es weiter.

Der Prozessorhersteller AMD ließ vor einiger Zeit verlauten, dass man die maximal sinnvolle Zahl der Rechenkerne derzeit bei acht sieht. Intel hat jedoch bereits Prototypen mit 80 Kernen präsentiert. Aktuelle Dokumente von Microsoft wiedersprechen den Angaben von Carlson unterdessen. Darin heißt es, dass die teuren Varianten von Vista mit zwei Prozessoren und einer beliebigen Zahl von Rechenkernen umgehen können.
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