Warum es DirectX 10 nie für Windows XP geben wird

Windows Vista Bis vor einigen Monaten hielten sich hartnäckig Gerüchte, wonach Microsoft eine spezielle Variante von DirectX 9 für Windows XP anbieten würde, die einige Funktionen der neuen Ausgabe 10 enthalten sollte. Inzwischen ist klar, dass DirectX9.L stattdessen die Basis für die Aero-Oberfläche des neuen Windows Vista bildet. Viele Anwender hoffen derzeit dennoch, dass Microsoft eine Variante von DirectX 10, das bisher noch nicht fertiggestellt ist, auch für Windows XP anbieten wird. Phil Taylor, der an den Arbeiten an der neuen Grafikplattform beteiligt ist, erteilte diesen Hoffnungen nun eine vorläufige Absage.

In seinem Weblog versucht Taylor zu begründen, warum es DirectX10 nie für Windows XP geben wird. Seinen Angaben zufolge begann die Entwicklung zu einem zu späten Zeitpunkt, als dass man das neue Produkt noch XP-kompatibel hätte machen können. Der Vista-Vorgänger wurde bereits 2001 fertiggestellt, während die Vorgaben für DirectX 10 erst gegen Ende für 2003 feststanden.

Dadurch soll es laut von Taylor zu große Unterschiede zwischen dem was Windows XP bieten kann und dem was man mit DirectX 10 umsetzen will geben. So lassen sich die neuen Funktionen DirectX 10, wie zum Beispiel die Möglichkeit, die Priorität von Aufgaben bei der Grafikberechnung zu ändern, bei XP einfach nicht umsetzen, so seine Argumentation.

Wollte man derartige Funktionen für Windows XP umsetzen, benötigt man angeblich die Unterstützung durch den Kernel des Betriebssystems. Um eine solche Treiberebene unter XP zu nutzen, müssten starke Veränderungen an dem Produkt vorgenommen werden, so dass man letztenendes praktisch Windows Vista erhalten würde, so Taylor weiter.

Phil Taylor bittet die Nutzergemeinschaft deshalb um Verständnis für die Entscheidung, DirectX 10 erst im neuen Windows Vista einzuführen. Schlussendlich hätten die Anwender mit Windows XP in den mehr als fünf Jahren seiner Existenz einen ordentlichen Gegenwert für den Kaufpreis erhalten.

Unterstellungen, wonach Microsoft DirectX 10 auf Basis von Windows XP entwickelt habe, seien nicht wahrheitsgemäß. Letztenendes sei es für die Redmonder nicht lohnenswert gewesen, personelle Ressourcen für die Arbeit an den für die Nutzung von DirectX 10 unter Windows XP nötigen Änderungen an dem Betriebsystem zu investieren.
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