Opera - Erfinder des beliebten Browsers gestorben

Wirtschaft & Firmen Der norwegische Browser-Hersteller Opera hat einen seiner wichtigsten Mitarbeiter verloren. Am Donnerstag der vorigen Woche erlag Mitgründer Geir Ivarsøy in Oslo nach langem Leiden einer Krebserkrankung. Ivarsøy hatte das Unternehmen Opera Software ASA 1995 zusammen mit Jon S. von Tetzchner gegründet. Er wurde am Freitag in der norwegischen Hauptstadt Oslo beigesetzt. Gemeinsam mit von Tetzchner hatte er 1994 die Version 1.0 des heute beliebten Browsers entwickelt, als die Beiden noch beim Telekommunikationskonzern Telenor beschäftigt waren. Im Dezember 1996 erschien dann erstmals eine öffentlich verfügbare Version des Browsers, die die Nummer 2.1 trug und zunächst nur als Shareware erhältlich war.


Inzwischen wird Opera von seinen Fans als gut ausgestattete Alternative zu den weit verbreiteten Platzhirschen Internet Explorer und Mozilla Firefox gehandelt. Die Software wird seit dem letzten Jahr vollkommen kostenlos angeboten und verzichtet nun sogar auf die Einblendung von Werbebannern. In der neuen Version 9.0, die noch in der Entwicklung ist, verfügt Opera über einen eingebauten BitTorrent-Client und spezielle Blogging-Funktionen.

Im November letzten Jahres wurden die beiden Gründer von Opera für ihre Errungenschaften im Dienstleistungssektor von der Unternehmensberatung Ernst & Young als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet. Geir Ivarsøy selbst war sehr medienscheu und hatte von Tetzchner die Repräsentation des Unternehmens überlassen.

Jon S. von Tetzchner bezeichnet Ivarsøy heute als Genie. Er hinterlässt seine Frau und die drei gemeinsamen Kinder. Opera 9 soll nun seinem Andenken gewidmet werden, da er in den frühen Tagen des Unternehmens die Programmierarbeit übernommen hatte.

Weitere Informationen: Opera.com
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