USA - AMD CPUs in 81,5% aller neuen Desktop-PCs

Wirtschaft & Firmen Intel musste Ende letzter Woche mitteilen, dass man die Erwartungen der Aktionäre für das erste Quartal 2006 nicht erfüllen kann. Grund dafür soll eine schwächere Nachfrage und ein leichter Verlust von Marktanteilen sein. Einer der Bereiche, in denen Intel nicht sonderlich gut abschneidet, ist der US-amerikanische Endkundenmarkt für Desktop-PCs. Marktforscher der Firma NTP haben dies nun bestätigt und genaue Zahlen veröffentlicht. Nach ihren Angaben sank Intels Marktanteil im Bereich der Desktop-PCs für Privatkunden in den ersten Wochen des Jahres 2006 auf 18,5 Prozent, während die Konkurrenz von AMD 81,5 Prozent erreichen konnte. In Europa dürfte sich ein ähnliches Bild abzeichnen.

Damit hat sich das Verhältnis gegenüber der Vergangenheit (386/486/Pentium I,II,III) beinahe umgekehrt. Auch in Sachen Notebook-Prozessoren musste Intel in letzter Zeit stark zurückstecken. So hält das Unternehmen nur noch rund 63 Prozent der Marktanteile. Im gesamten Weltmarkt bleibt Intel weiter führend und stattet rund 80 Prozent aller Systeme mit seinen Prozessoren aus.
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