Microsoft-Cloud: Blitzeinschlag zerstört Hardware - keine Datenverluste!
Kurz nach einem erheblichen Störfall bei seinen Cloud-Diensten hat Microsoft recht detaillierte Erklärungen zu den Vorgängen abgegeben. Und das hat man in diesem Fall sicherlich auch mit gutem Gewissen und gern getan - immerhin schafften es die Techniker trotz massiver Probleme, jeglichen Verlust von Daten der Kunden zu verhindern.
Ausgelöst wurden die Probleme, weil der Standort im texanischen San Antonio von einem schweren Gewitter getroffen wurde. Das Unwetter zog nur sehr langsam vorüber und sorgte letztlich durch Blitzeinschläge für einen weitgehenden Stromausfall in dem Datenzentrum. Dabei entstanden Probleme, durch die auch die Notstrom-Aggregate nicht komplett einspringen und alle Schwierigkeiten kompensieren konnten.
Laut dem Bericht Microsofts fiel in Folge dessen die komplette Klimatisierung des Datenzentrums aus. Sobald dies von den Sicherheits-Systemen erkannt wurde, begannen die Notmechanismen auch damit, die Server kontrolliert herunterzufahren, um eine Überhitzung der gesamten Anlage zu verhindern. Die Wärmeentwicklung ist im vollen Betrieb allerdings enorm und es waren längst nicht alle Systeme ordentlich abgeschaltet, als die Temperaturen in kritische Regionen anstiegen. "Eine signifikante Zahl an Storage-Servern wurde beschädigt, ebenso eine kleinere Zahl von Netzwerksystemen und Energieeinrichtungen", teilte der Konzern weiter mit.
Insofern dürfte die ganze Sache jetzt auch als wichtige Erfahrung angesehen werden, auf deren Grundlage man sich bei Microsoft und anderen Cloud-Anbietern auf die bevorstehende Hurrikansaison vorbereiten kann. Unter anderem betreibt Amazon seine größten Datenzentren in der Zone, die von den Wirbelstürmen getroffen werden kann.
Siehe auch: Windpark für Microsoft-Datenzentrum nimmt seinen Betrieb auf
Laut dem Bericht Microsofts fiel in Folge dessen die komplette Klimatisierung des Datenzentrums aus. Sobald dies von den Sicherheits-Systemen erkannt wurde, begannen die Notmechanismen auch damit, die Server kontrolliert herunterzufahren, um eine Überhitzung der gesamten Anlage zu verhindern. Die Wärmeentwicklung ist im vollen Betrieb allerdings enorm und es waren längst nicht alle Systeme ordentlich abgeschaltet, als die Temperaturen in kritische Regionen anstiegen. "Eine signifikante Zahl an Storage-Servern wurde beschädigt, ebenso eine kleinere Zahl von Netzwerksystemen und Energieeinrichtungen", teilte der Konzern weiter mit.
Entweder oder...
Den Administratoren blieb in dem Moment nichts anderes übrig, als zu entscheiden, ob man lieber schnell viele Kunden mit ihren Diensten zu anderen Datenzentren verschiebt, um den Betrieb der Services sicherzustellen, oder ob man sich lieber um die Sicherung aller Daten kümmert. Letzterem wurde Priorität eingeräumt und so kam es letztlich dazu, dass einige Dienste und Cloud-Instanzen vorübergehend nicht nutzbar waren. Microsoft konnte am Ende aber erklären, dass es zu keinem einzigen Fall von Datenverlusten bei den Kunden gekommen ist.Insofern dürfte die ganze Sache jetzt auch als wichtige Erfahrung angesehen werden, auf deren Grundlage man sich bei Microsoft und anderen Cloud-Anbietern auf die bevorstehende Hurrikansaison vorbereiten kann. Unter anderem betreibt Amazon seine größten Datenzentren in der Zone, die von den Wirbelstürmen getroffen werden kann.
Siehe auch: Windpark für Microsoft-Datenzentrum nimmt seinen Betrieb auf
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