Vom Flop zu Top? Zweiter Versuch für Microsofts "Deutschland-Cloud"
Microsoft hat vor zwei Jahren mit einigem Tamtam die "deutsche" Cloud gestartet. Doch die erwies sich als Rohrkrepierer. Grund dafür war, dass die wenigen Vorteile die vielen Nachteile nicht aufwiegen konnten, so gilt die bisherige, bei den Datenzentren der Deutschen Telekom verwaltete Cloud als zu teuer und funktionell rückständig.
Microsoft versucht beim zweiten Versuch, das Beste aus beiden "Welten" in einem Dienst zu vereinen. Das bedeutet im Wesentlichen, dass die Daten in Deutschland liegen, die Funktionalität aber auf das weltweite Netzwerk zugreift. Denn bisher erwies sich das Mehr an Datenschutz als Bremsklotz für die Features und damit letztlich auch den Komfort.
Microsoft hat daraufhin das Modell überarbeitet und den Betrieb seiner Infrastruktur in verschiedene Regionen unterteilt. Damit müssen sich etwa US-Behörden auch dann am deutschen oder europäischen Recht orientieren, wenn statt des bisherigen Treuhänders (also der Telekom) die neue Regionalverwaltung zuständig ist.
Mehr zu Microsofts "deutscher Cloud":
Berlin und Frankfurt
Daraufhin hat Microsoft bekannt gegeben, dass man einen zweiten Versuch startet. In einem Blogbeitrag schreibt Microsoft nun, dass man ab dem nächsten Jahr zwei neue Rechenzentren in Betrieb nehmen wird, diese werden derzeit in Berlin und Frankfurt am Main aufgebaut.Microsoft versucht beim zweiten Versuch, das Beste aus beiden "Welten" in einem Dienst zu vereinen. Das bedeutet im Wesentlichen, dass die Daten in Deutschland liegen, die Funktionalität aber auf das weltweite Netzwerk zugreift. Denn bisher erwies sich das Mehr an Datenschutz als Bremsklotz für die Features und damit letztlich auch den Komfort.
Microsoft hat daraufhin das Modell überarbeitet und den Betrieb seiner Infrastruktur in verschiedene Regionen unterteilt. Damit müssen sich etwa US-Behörden auch dann am deutschen oder europäischen Recht orientieren, wenn statt des bisherigen Treuhänders (also der Telekom) die neue Regionalverwaltung zuständig ist.
Fahrplan
Nun hat der Redmonder Konzern in einem Blogbeitrag die Details zum Fahrplan genannt: 2019 nehmen die Datenzentren ihren Betrieb auf, im Verlauf des nächsten Jahres werden Microsoft Azure, Office 365 und Dynamics 365 in vollem Funktionsumfang darüber laufen: "Deutsches" Azure soll im vierten Quartal des Kalenderjahres 2019 allgemein verfügbar werden. Office 365 soll in der Geschäftskundenvariante im ersten Quartal des Kalenderjahres 2020 folgen, Dynamics 365 dann im Laufe des Jahres 2020.Mehr zu Microsofts "deutscher Cloud":
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