Sonys Smartphone-Geschäft steuert voll auf die Katastrophe zu
Es dürfte kaum verschwendete Zeit sein, wenn die Tech-Redaktionen einen Leerlauf im Sommerloch nutzen, um schon einmal an Nachrufen auf das Smartphone-Geschäft Sonys zu arbeiten. Denn dieses ist inzwischen kaum noch existent - die jüngsten Bilanzergebnisse des japanischen Konzerns geben einen Eindruck von der Katastrophe.
Das Unternehmen versucht seit lange Zeit mit viel Hartnäckigkeit, die Absatzzahlen seiner Xperia-Geräte wieder nach oben zu bringen. Doch das funktioniert schlicht nicht. Im zweiten Quartal dieses Jahres hat man gerade noch 2 Millionen Smartphones verkaufen können. Das entspricht dem, was die großen Anbieter im Markt in nicht einmal einer Woche absetzen können.
Hinzu kommt, dass Sonys Smartphone-Geschäft nicht nur auf einem niedrigen Niveau vor sich hindümpelt, sondern sich faktisch in einem Sturzflug befindet. Denn vor einem Jahr hat Sony immerhin noch 1,4 Millionen Geräte pro Quartal mehr verkauft. Und dieser enorme Rückgang dürfte sich so schnell wohl kaum stoppen lassen.
Und es gibt auch wenig Gründe, warum diese Entwicklung verwundern könnte. Denn sonderlich gut war Sony bei der Smartphone-Entwicklung nicht. Böse Zungen fassen es sogar so zusammen: Während Blackberry sich seine Nische mit physikalischen Buttons und Tastaturen zu sichern versuchte, zog Sony vor allem extrem breite Ränder von den früheren Generationen mit. Und es dürfte wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Abteilung endgültig abgestoßen oder stillgelegt wird.
Siehe auch: Sony setzt neuen Meilenstein bei Auflösung von Smartphone-Kameras
Hinzu kommt, dass Sonys Smartphone-Geschäft nicht nur auf einem niedrigen Niveau vor sich hindümpelt, sondern sich faktisch in einem Sturzflug befindet. Denn vor einem Jahr hat Sony immerhin noch 1,4 Millionen Geräte pro Quartal mehr verkauft. Und dieser enorme Rückgang dürfte sich so schnell wohl kaum stoppen lassen.
Prognosen gehen runter
Die Folgen dessen sind klar. Noch vor einiger Zeit hatte das Management die Zielvorgabe herausgegeben, nach 13,5 Millionen verkauften Smartphones im Jahr 2017 in den aktuellen zwölf Monaten wenigstens die 10-Millionen-Marke zu erreichen. Doch das erscheint inzwischen als höchst unrealistisch. Die neue Prognose tendiert eher zu etwa 9 Millionen Geräten.Und es gibt auch wenig Gründe, warum diese Entwicklung verwundern könnte. Denn sonderlich gut war Sony bei der Smartphone-Entwicklung nicht. Böse Zungen fassen es sogar so zusammen: Während Blackberry sich seine Nische mit physikalischen Buttons und Tastaturen zu sichern versuchte, zog Sony vor allem extrem breite Ränder von den früheren Generationen mit. Und es dürfte wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Abteilung endgültig abgestoßen oder stillgelegt wird.
Siehe auch: Sony setzt neuen Meilenstein bei Auflösung von Smartphone-Kameras
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Christian Kahle
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