Google-Mutter Alphabet mit Super-Zahlen, EU-Strafe interessiert kaum
Alphabet, Mutterkonzern von Google, hat soeben die jüngsten Geschäftszahlen für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres verkündet. Das Unternehmen übertraf dabei mit einem ordentlichen Gewinnwachstum die Erwartungen der Finanzwelt und lässt diese nun hoffen, dass die teilweise sehr abwegigen Seitenprojekte von Google & Co künftig weniger Verluste mit sich bringen.
Wie Alphabet mitteilte, erwirtschaftete man im zweiten Quartal 2018 einen Umsatz in Höhe von 32,66 Milliarden Dollar und übertraf damit die Schätzungen der Marktbeobachter, die im Vorfeld von rund 32,2 Milliarden Umsatz ausgegangen waren. Die jüngst von der EU verhängte Strafe in Höhe von umgerechnet rund fünf Milliarden Dollar spielt also vorerst kaum eine Rolle.
Alphabet gibt seine Zahlen mit und ohne EU-Strafe an
Alphabet zufolge erzielte das Unternehmen in den letzten drei Monaten somit einen Nettogewinn von rund 3,2 Milliarden Dollar. Den Löwenanteil brachten dabei wie traditionell üblich die Aktivitäten von Google in Sachen Werbevermarktung ein. Rund 86 Prozent der Einnahmen stammten aus Googles erfolgreicher Vermarktung von Online-Werbeplätzen auf zahllosen Websites von Drittanbietern.
Allein mit der Online-Werbung erzielte Google einen Umsatz von 28,1 Milliarden Dollar, nachdem man im Vorjahr im gleichen Zeitraum nur 22,7 Milliarden Dollar umgesetzt hatte. Man profitierte dabei von geringeren Ausgaben beim sogenannten "Cost-per-Click". Dieser Wert gibt an, wie viel Google investieren muss, um Online-Nutzer zum Klick auf eines seiner Banner zu bewegen.
Die Börse reagierte zunächst positiv auf Alphabets jüngste Geschäftszahlen und ließ die Aktie im nachbörslichen Handel um bisher gut fünf Prozent zulegen. Die von den EU-Wettbewerbshütern verhängte Milliardenstrafe wirkt sich unterdessen noch nicht auf Googles Zahlen aus. Das Unternehmen hat angekündigt, diese rechtlich anfechten zu wollen und berücksichtigt die dadurch entstehenden Kosten in seinen Finanzzahlen deshalb noch nicht.
Alphabet gibt seine Zahlen mit und ohne EU-Strafe an
Alphabet zufolge erzielte das Unternehmen in den letzten drei Monaten somit einen Nettogewinn von rund 3,2 Milliarden Dollar. Den Löwenanteil brachten dabei wie traditionell üblich die Aktivitäten von Google in Sachen Werbevermarktung ein. Rund 86 Prozent der Einnahmen stammten aus Googles erfolgreicher Vermarktung von Online-Werbeplätzen auf zahllosen Websites von Drittanbietern.
Nebenprojekte verschlingen weiter hunderte Millionen
Die anderen Geschäftszweige erwirtschafteten Zusammen "nur" rund 4,23 Milliarden Dollar. Bei den sogenannten "Moonshots", also den Projekten wie der Droneninitiative Wing oder den "Loon" Internet-Ballons belief sich der Umsatz auf rund 145 Millionen Dollar, wobei Alphabet dabei Verluste in Höhe von 732 Millionen Euro hinnehmen musste. Zu den sogenannten "Anderen Vorhaben" gehört auch das auf autonom fahrende Autos spezialisierte Projekt Waymo.Allein mit der Online-Werbung erzielte Google einen Umsatz von 28,1 Milliarden Dollar, nachdem man im Vorjahr im gleichen Zeitraum nur 22,7 Milliarden Dollar umgesetzt hatte. Man profitierte dabei von geringeren Ausgaben beim sogenannten "Cost-per-Click". Dieser Wert gibt an, wie viel Google investieren muss, um Online-Nutzer zum Klick auf eines seiner Banner zu bewegen.
Die Börse reagierte zunächst positiv auf Alphabets jüngste Geschäftszahlen und ließ die Aktie im nachbörslichen Handel um bisher gut fünf Prozent zulegen. Die von den EU-Wettbewerbshütern verhängte Milliardenstrafe wirkt sich unterdessen noch nicht auf Googles Zahlen aus. Das Unternehmen hat angekündigt, diese rechtlich anfechten zu wollen und berücksichtigt die dadurch entstehenden Kosten in seinen Finanzzahlen deshalb noch nicht.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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