Microsoft, Google & Co. starten seltsames "Wir sind eins"-Projekt
Verschiedene große Internet-Plattformen wollen untereinander durchlässiger werden und es für den Nutzer vereinfachen, seine Daten zu einem anderen Anbieter zu verschieben. Vorgestellt wurde das entsprechende Unterfangen jetzt von Facebook, Google, Microsoft und Twitter, die damit durchaus einige Fragen aufwerfen dürften.
Das Ziel des Data Transfer Project (DTP) besteht letztlich darin, dass diverse Informationen für den Nutzer schnell und einfach zu einem anderen Anbieter transferiert werden können. Wie die Partner jetzt mitteilten, sei die gemeinsame Initiative bereits vor einem Jahr gegründet worden und arbeitet seitdem an passenden Konzepten und ihrer Umsetzung.
Vom technischen Standpunkt her dürfte es vor allem darum gehen, die bereits bestehenden APIs ein wenig zu erweitern und vor allem auch kompatibel zueinander zu machen. Im Rahmen von Open Source-Projekten will man außerdem Tools bereitstellen, die es dem Anwender einfacher machen sollen, entsprechende Portierungen vorzunehmen. Im besten Fall soll es so beispielsweise machbar werden, riesige Foto-Sammlungen von Facebook auf einen Cloud-Speicher bei Microsoft zu übertragen - ohne zwischenzeitlichen Download auf das eigene Gerät.
Als Grund für die Initiative wird von den beteiligten Unternehmen die Überzeugung angegeben, dass die Nutzer jederzeit die volle Kontrolle über ihre Daten haben sollten. Hier dürfte sich so mancher, der das Geschäftsgebaren von Google oder Facebook beobachtet, etwas verwundert die Augen reiben.
Letztlich dürfte es vermutlich darum gehen, ein zuweilen etwas angekratztes Image wieder ein wenig aufzupolieren und vielleicht auch möglicherweise neu auftauchende Konkurrenten gemeinsam aus dem Markt halten zu können. Denn untereinander haben insbesondere diese vier Konzerne durchaus einen gewissen Status Quo ausgehandelt und man will sich hier sicherlich nicht von eventuell expandierenden Konkurrenten aus China und anderen großen Märkten in die Parade fahren lassen.
Vom technischen Standpunkt her dürfte es vor allem darum gehen, die bereits bestehenden APIs ein wenig zu erweitern und vor allem auch kompatibel zueinander zu machen. Im Rahmen von Open Source-Projekten will man außerdem Tools bereitstellen, die es dem Anwender einfacher machen sollen, entsprechende Portierungen vorzunehmen. Im besten Fall soll es so beispielsweise machbar werden, riesige Foto-Sammlungen von Facebook auf einen Cloud-Speicher bei Microsoft zu übertragen - ohne zwischenzeitlichen Download auf das eigene Gerät.
Direkte Transfers und Dritt-Anwendungen
Die beteiligten Plattformen wollen aber nicht nur direkt untereinander und mit den Usern interagieren. Es werden auch Schnittstellen bereitgestellt, an die externe Entwickler mit eigenen Anwendungen andocken können. Was daraus für Anwendungen entstehen können, wird sich dann wohl erst anhand der Kreativität der Programmierer-Community zeigen.Als Grund für die Initiative wird von den beteiligten Unternehmen die Überzeugung angegeben, dass die Nutzer jederzeit die volle Kontrolle über ihre Daten haben sollten. Hier dürfte sich so mancher, der das Geschäftsgebaren von Google oder Facebook beobachtet, etwas verwundert die Augen reiben.
Letztlich dürfte es vermutlich darum gehen, ein zuweilen etwas angekratztes Image wieder ein wenig aufzupolieren und vielleicht auch möglicherweise neu auftauchende Konkurrenten gemeinsam aus dem Markt halten zu können. Denn untereinander haben insbesondere diese vier Konzerne durchaus einen gewissen Status Quo ausgehandelt und man will sich hier sicherlich nicht von eventuell expandierenden Konkurrenten aus China und anderen großen Märkten in die Parade fahren lassen.
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