Neue Rekordmarke: Huawei hängt Apple jetzt sehr direkt im Nacken
Die nicht nachlassenden Anfeindungen in den USA lassen den chinesischen Telekommunikations-Ausrüster Huawei relativ kalt und das Unternehmen steigert seine Verkaufszahlen bei Smartphones inzwischen in einen Bereich, wo es auch für Apple langsam aber sicher gefährlich wird.
Konzernchef Richard Yu vermeldete jetzt freudig den Fakt, dass das Unternehmen in diesem Jahr bereit 100 Millionen Smartphones ausgeliefert hat. Damit dürfte das Unternehmen halbwegs im Plan liegen. Denn der Chef hatte vor einiger Zeit bereits die Zielsetzung bekannt gegeben, in diesem Jahr rund 200 Millionen Geräte ausliefern zu wollen - und da der verkaufsstarke Herbst erst noch kommt, dürfte man hier durchaus eine realistische Marke gesetzt haben.
Insbesondere bei Apple, dem zweitgrößten Smartphone-Hersteller der Welt, dürfte man daher inzwischen mindestens einen Luftzug im Nacken spüren. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern aus Kaliforniern rund 215,8 Millionen iPhones verkauft. Im zweiten Quartal lag Huawei mit 38,5 Millionen Stück noch relativ knapp hinter Apples 41 Millionen. Hier wird es für das US-Unternehmen wohl wieder vor allem darauf ankommen, wie die neueste iPhone-Generation dann im beginnenden Weihnachtsgeschäft punkten kann.
Wie sich das anfühlt, weiß Samsung im Grunde bereits: In China bekommt das Unternehmen seit jeher keinen Fuß auf den Boden. Apple hingegen macht inzwischen einen signifikanten Teil seines Umsatzes in dem Land.
Siehe auch: Samsung scheitert am Smartphone-Markt in China, Anteil unter 1%
Insbesondere bei Apple, dem zweitgrößten Smartphone-Hersteller der Welt, dürfte man daher inzwischen mindestens einen Luftzug im Nacken spüren. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern aus Kaliforniern rund 215,8 Millionen iPhones verkauft. Im zweiten Quartal lag Huawei mit 38,5 Millionen Stück noch relativ knapp hinter Apples 41 Millionen. Hier wird es für das US-Unternehmen wohl wieder vor allem darauf ankommen, wie die neueste iPhone-Generation dann im beginnenden Weihnachtsgeschäft punkten kann.
Druck liegt vor allem bei Samsung
Für Apple ist das schnelle Wachstum Huaweis in erster Linie eine Prestige-Frage. Es ist kaum anzunehmen, dass sich viele iPhone-Käufer zukünftig lieber für Huawei-Geräte entscheiden und dass der Aufstieg der Chinesen kräftig an den Ergebnissen kratzen würde. Anders sieht es hingegen für den Marktführer Samsung aus. Dieser muss wesentlich stärker befürchten, dass Hersteller wie Huawei an einen Punkt kommen, an dem sie außerhalb Chinas eine kritische Masse erreichen - das könnte für das Geschäft der Südkoreaner gravierende Folgen haben.Wie sich das anfühlt, weiß Samsung im Grunde bereits: In China bekommt das Unternehmen seit jeher keinen Fuß auf den Boden. Apple hingegen macht inzwischen einen signifikanten Teil seines Umsatzes in dem Land.
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