"Komplett erfunden":
Kaspersky kämpft weiter gegen Spionagevorwürfe
Das bekannte russische Softwareunternehmen Kaspersky sieht sich weiter hohem politischen Druck ausgesetzt, gibt sich im Bezug auf die Vorwürfe aber weiterhin kämpferisch: Dass man für die russische Regierung spioniere, sei "komplett erfunden", das Unternehmen sieht sich wegen der globalen politischen Lage im Visier.
Wie The Register in seinem Bericht schreibt, bezeichnen Kaspersky-Vertreter die Vorwürfe bei einem Reporter-Termin im australischen Sydney als "komplett erfunden". Das Unternehmen sieht sich demnach als Opfer der globalen politischen Situation. Wie der Kaspersky-PR-Chef Anton Shingarev gegenüber dem Magazin betont, sieht er als Grund für die Angriffe unter anderem die Tatsache, dass man als russisches Unternehmen natürlich auch viele russische Programmierer beschäftige.
Darüber hinaus ist sich Shingarev sicher, dass man mit der "Aufdeckung, Entschärfung und Öffentlichmachung" von staatlich entwickelten "Cyberwaffen" den Groll der betroffenen Regierungen auf sich gezogen habe. Die USA seien in diesem Zusammenhang besonders "ärgerlich darüber gewesen, dass diese Bemühungen vereitelt wurden", so Shingarev. Daher habe man Kaspersky kurzerhand als nationales Sicherheitsrisiko eingestuft. Wie The Register betont, war es Kaspersky nicht möglich, Beweise für diese Theorie vorzulegen.
Kaspersky kämpft rund um die Welt für seinen Ruf
Wie wir unter den Überschriften "Kaspersky-Einsatz ist in US-Behörden nun gesetzlich komplett untersagt" und "Ausspäh-Risiko: Niederlande entscheiden sich gegen Kaspersky-Einsatz" berichten konnten, sahen sich Behörden und Einrichtungen rund um den Globus in den letzten Monaten dazu veranlasst, die Anti-Virus-Lösungen des russischen Unternehmens nicht mehr zum Einsatz zu bringen. Auch das EU-Parlament hatte Kaspersky-Produkte vor Kurzem als "böswillig" eingestuft. Jetzt äußert sich das Unternehmen erneut zu den Vorwürfen, dass die eigene Software für die russische Regierung spioniere.Wie The Register in seinem Bericht schreibt, bezeichnen Kaspersky-Vertreter die Vorwürfe bei einem Reporter-Termin im australischen Sydney als "komplett erfunden". Das Unternehmen sieht sich demnach als Opfer der globalen politischen Situation. Wie der Kaspersky-PR-Chef Anton Shingarev gegenüber dem Magazin betont, sieht er als Grund für die Angriffe unter anderem die Tatsache, dass man als russisches Unternehmen natürlich auch viele russische Programmierer beschäftige.
Darüber hinaus ist sich Shingarev sicher, dass man mit der "Aufdeckung, Entschärfung und Öffentlichmachung" von staatlich entwickelten "Cyberwaffen" den Groll der betroffenen Regierungen auf sich gezogen habe. Die USA seien in diesem Zusammenhang besonders "ärgerlich darüber gewesen, dass diese Bemühungen vereitelt wurden", so Shingarev. Daher habe man Kaspersky kurzerhand als nationales Sicherheitsrisiko eingestuft. Wie The Register betont, war es Kaspersky nicht möglich, Beweise für diese Theorie vorzulegen.
Transparenz soll es richten
Kaspersky zeigt sich aber zuversichtlich, dass man aktuelle und zukünftige Zweifel mit mehr Transparenz ausräumen kann. Aktuell fasse das Unternehmen den Plan, seine Server in die Schweiz zu verlegen, um Nutzerdaten "vor neugierigen Blicken zu schützen". Darüber hinaus werde man in Zürich ein "Transparency Lab" aufbauen, das genaue Einblicke in den Entwicklungsprozess gewähren soll. Später sollen in Asien und Nordamerika weitere dieser Einrichtungen entstehen.
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